Sonderthema:
Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

4:05: UNO reduziert aus Geldmangel Lebensmittelhilfe für Syrien

Die Vereinten Nationen haben wegen Geldmangels damit begonnen, ihre Lebensmittelhilfe für die notleidende Bevölkerung in Syrien zu reduzieren. Die Hilfsleistungen würden diesen Monat um 40 Prozent gesenkt, sagte die Sprecherin des Welternährungsprogramms (WFP), Elisabeth Rasmusson, am Montag. Demnach wird die UN-Organisation zwar wie bisher Lebensmittel an 4,2 Menschen in Syrien verteilen, doch werde sie die individuelle Menge stark reduzieren. Auch die syrischen Bürgerkriegsflüchtlinge außerhalb des Landes seien von November an von den Kürzungen betroffen. Laut Rasmusson wird im Libanon die Hilfe für die Flüchtlinge um 20 bis 30 Prozent gesenkt. In der Türkei werde das WFP sogar gar keine Hilfen mehr verteilen. Rasmusson sagte, das WFP benötige bis Ende des Jahres 280 Millionen Euro. Die Sprecherin hielt sich in Kuwait zu einem Treffen der wichtigsten Geberländer auf. Kuwait hatte im Jänner 2013 und im Jänner 2014 zwei Geberkonferenzen für Syrien organisiert, bei denen die Staatengemeinschaft sechs Milliarden Dollar (4,73 Mrd. Euro) für die notleidende Bevölkerung zugesagt hatte. Nach Angaben Kuwaits wurden die Zusagen jedoch teilweise nicht eingehalten.  

3:10 Uhr: Mexikanische Studenten setzten Regierungssitz in Guerrero in Brand

Wütende Studenten haben bei Protesten im mexikanischen Bundesstaat Guerrero den örtlichen Regierungssitz teilweise in Brand gesteckt. Hunderte Studenten und Dozenten forderten am Montag in der Regionalhauptstadt Chilpancingo Klarheit über das Schicksal von 43 Studenten, die vor zwei Wochen in Guerrero von der Polizei verschleppt wurden und getötet worden sein könnten. Die Demonstranten zerschlugen die Fenster des Regierungssitzes und steckten ihn in Brand, nachdem sie den Angestellten erlaubt hatten, das Gebäude zu verlassen.

 

 

Bereits zuvor waren bei Zusammenstößen mehrere Polizisten und Dozenten verletzt worden. Die Demonstranten stammten aus derselben Lehrakademie, aus der die 43 vermissten Studenten kamen. Diese waren am 26. September in der Stadt Iguala bei der Rückkehr von einer Spendensammelaktion von der Polizei angegriffen worden. Die Polizisten hatten das Feuer auf die Busse der Studenten eröffnet und dabei sechs Menschen getötet, bevor sie 43 Studenten in Fahrzeugen abtransportierten. 

2:25 Uhr: Tödliche Sturmfront: 40 Millionen Amerikaner in der Bahn schwerer Unwetter

Ein riesige Sturmfront rollt durch den Südosten der USA, Meteorologen warnen vor Tornados, Gewittern, Windböen, Hagelschlag und Überschwemmungen. In Ashdown (US-Staat Arkansas) gab es bei einem Unwetter ein Todesopfer. Im Ort Little River zerstörte ein Tornado (Skala EF-2) mehrere Häuser. In Arkansas fiel wegen zerstörter Stromleitungen bei 7200 Haushalten der Strom aus.

 

 

In Louisiana gibt es ebenfalls schwere Schäden: 38.000 Gebäude haben dort keinen Strom. In Chicago wurde vor Windböen von 100 km/h gewarnt. 

2:05 Uhr: Obama berät mit Militärs aus 20 Staaten über Krieg gegen IS

Im internationalen Kampf gegen die Jihadistengruppe Islamischer Staat (IS) berät US-Präsident Barack Obama am Dienstag mit Spitzenmilitärs aus rund 20 Ländern das weitere Vorgehen. Das erste derartige Treffen seit der Bildung der internationalen Allianz gegen den IS findet auf dem Luftwaffenstützpunkt Andrews in der Nähe von Washington statt. Viele Länder schicken ihre Generalstabschefs, Obama bringt seinerseits unter anderem Generalstabschef Martin Dempsey zu dem Treffen mit. Der IS hat in den vergangenen Wochen mehrere Regionen im Irak und Syrien erobert. Auch Luftangriffe der internationalen Allianz, allen voran US-Kampfjets, konnten die Jihadisten bisher nicht maßgeblich zurückdrängen.  

1:15 Uhr: Nordkoreas "verschollener" Machthaber Kim Jong-un ist wieder da

Erstmals seit Anfang September ist Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un wieder in der Öffentlichkeit aufgetreten. Kim habe eine neu gebaute Wohnanlage besichtigt, berichtete die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA am Dienstag, ohne den Zeitpunkt des Besuchs mitzuteilen. Kim war zuletzt am 3. September beim Besuch eines Konzerts in Pjöngjang mit seiner Frau in der Öffentlichkeit gesehen worden. Dies war umso bemerkenswerter, da er sonst praktisch täglich in der Öffentlichkeit zu sehen ist.

 

 

Kims Fernbleiben von wichtigen politischen Terminen hatte in Südkorea und anderen Ländern zu Spekulationen über Gesundheitsprobleme oder einen Machtkampf in Pjöngjang geführt. Kim, der 30 oder 31 Jahre alt ist, hatte die Macht in Nordkorea nach dem Tod seines Vaters Kim Jong Il im Dezember 2011 übernommen. Dieser war seinerseits auf seinen eigenen Vater Kim Il Sung gefolgt, der im Jahr 1947 den nordkoreanischen Staat gegründet hatte.  

0:40 Uhr: Hongkong: Demonstranten errichten neue Barrikaden

Nach den jüngsten Auseinandersetzungen haben die Demonstranten in Hongkong weggeschaffte Barrikaden wieder aufgebaut. Mit Bambus, Beton und Plastikfolie versuchten die zumeist jungen Menschen, zerstörte Absperrungen zu erneuern. Unterstützt wurden sie dabei am Montag von Bauarbeitern, die eigens dafür Spenden sammelten. Die Auseinandersetzungen zwischen den prodemokratischen Demonstranten und Protestgegnern hatten sich zuvor zugespitzt. Vermummte Männer versuchten, Absperrungen an einem wichtigen Lager der Demonstranten in der Innenstadt niederzureißen. Drei von ihnen - Männer im Alter von 18 bis 47 - wurden wegen des Vorwurfs des unerlaubten Waffenbesitzes festgenommen. Die Aktivisten befürchten weitere Angriffe auf ihre Lager in den kommenden Tagen. Die Proteste in der heute weitgehend autonom regierten chinesischen Sonderverwaltungsregion hatten sich an Beschlüssen des Pekinger Volkskongresses entzündet, 2017 zwar erstmals eine direkte Wahl in Hongkong zu erlauben, den Wählern aber eine freie Nominierung der Kandidaten zu verweigern. Die Demonstranten fordern mehr Demokratie. Die Protestgegner beklagen die Behinderungen durch Straßenblockaden und stellen sich hinter die loyal zu Peking stehende Regierung. 

23:30 Uhr: DIESE junge Krankenschwester ist das zweite US-Ebolaopfer

Die Krankenschwester, die sich bei der Behandlung von Amerikas erstem Ebola-Patienten Thomas Duncan angesteckt hat, wurde nun öffentlich identifiziert: Nina Pham ist 26 Jahre alt, laut Fotos auf Facebook eine überaus lebenslustige und fröhlich junge Frau.

 

 

Ein Foto zeigt sie lächelnd mit Sonnenbrillen in einem Auto, während ihr Hund ihre Wange beschnüffelt. Die Tochter vietnamesischer Einwanderer graduierte 2010 von der Texas Christian University, sie hatte sich trotz Schutzkleidung bei der Behandlung des Liberianers Duncan angesteckt. Sie meldete sich am Freitag im "Texas Health Presbyterian"-Spital, wo sie arbeitete, in der Notaufnahme mit hohem Fieber. Am Sonntag wurde nach Bluttests eine Ebola-Infektion bestätigt. Sie befinde sich in kritischem Zustand, so das Spital. Ihr Hund übrigens, ein Spaniel, wird in Quarantäne gehalten. Anders als der beste Freund eines spanischen Ebola-Opfers, soll Phams Hund nicht eingeschläfert werden. Wegen der zweiten Ebola-Infektion macht sich in Dallas Angst und Panik breit: Kommt es in der Texas-Metropole zu einer Ausbreitung der Todesseuche? Weitere 50 Personen wurden jetzt zur Liste von Personen addiert, die wegen möglicher Ansteckungsgefahr beobachtet werden müssen.

23:10 Uhr: Obama und Hollande fordern internationale Anstrengungen im Kampf gegen Ebola

US-Präsident Barack Obama und der französische Staatschef Francois Hollande fordern "eine stärkere Mobilisierung der internationalen Gemeinschaft" im Kampf gegen die Ebola-Epidemie in Westafrika. Die Notwendigkeit eines stärkeren Engagements hätten die beiden Politiker bei einem Telefonat betont, teilte die französische Präsidentschaft am Montagabend in Paris mit. Die Mobilisierung der Staatengemeinschaft solle eng mit den Vereinten Nationen (UNO), der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und den betroffenen Ländern koordiniert werden. Ausdrücklich betonten die beiden Politiker die Verantwortung auch der Europäischen Union.

 

 

Indes sagte der Leiter der US-Gesundheitsbehörde CDC, Tom Frieden, dass der Umgang mit Ebola-Patienten in US-Krankenhäusern überdacht werden solle. Alle Verantwortlichen würden zusammenarbeiten, um die Ansteckung einer weiteren Pflegekraft zu verhindern, sagte Frieden auf einer Pressekonferenz. Er entschuldigte sich ferner dafür, dass er den Eindruck erweckt hatte, die Ebola-infizierte Krankenpflegerin in Dallas sei selbst schuld an ihrer Ansteckung. Die Kollegen der Frau würden weiter intensiv beobachtet. Ein weiterer Ebola-Fall unter den Pflegekräften in Dallas wäre "unglücklicherweise keine Überraschung", sagte Frieden.  

22:55 Uhr: Jay-Z und Beyonce haben den Louvre ganz für sich alleine...

Urlauber und Kunstfreunde müssen oft stundenlang vor dem berühmtesten Museum der Welt Schlange stehen, dann - endlich drinnen - um einen guten Blickwinkel zur Betrachtung der Mona Lisa inmitten von Menschenhorden rangeln. Nicht so das Hip-Hop-Starpaar: Beyonce und Jay-Z ließen sich relaxed vor dem legendären Lächeln ablichten. Ihnen wurde letzten Dienstag, einem Feiertag, eine Privattour durch das für den Rest der Öffentlichkeit geschlossene Museum gewährt, berichtet jetzt der Webdienst TMZ.

 

 

Auf einem weiteren Bild ist Tochter Blue Ivy zu sehen, wie sie über den Parkett eines leeren Saales tollt. Die Kosten für die 25 Helfer, die bei der Führung nötig waren, bezahlte das Paar wenigstens aus der eigenen Tasche.

22:30 Uhr: New York: Dachgleiche beim höchsten Apartmentgebäude der westlichen Hemisphäre

Am Freitag erreichen Arbeiter hoch über dem Straßenraster von Midtown Manhattan die volle und schwindelerregende Bauhöhe des neuen "Stars" der Skyline New Yorks: 420 Meter hoch ragt der 96-stöckige Sykscraper an der Adresse 432 Park Avenue jetzt auf: Es ist das höchste Apartmentgebäude im Westen. Das extrem hohe, jedoch schlanke Bauwerk enthält 104 Luxuswohnungen, das Penthouse an der Turmspitze soll um 90 Millionen Dollar bereits verkauft worden sein. Die billigste Wohnung kostet sieben Millionen Dollar. Immobilienmakler sprechen hier nicht mehr von einer "tollen Aussicht" über den Central Park und den Rest der Metropole, sondern einer "Helikopter-Perspektive", wie Aufnahmen in der New York Times verdeutlichen.

SafariScreenSnapz024.png

Skyscraper der Superlative: 90 Millionen Dollar für Penthouse

"432 Park", wie Makler den Turm vermarkten, ist technisch sogar das höchste Gebäude der Stadt: Es überragt die Dachhöhen des neuen World Trade Center und des Empire State Building. Nur die Nadeln machen diese Gebäude höher. Der Turm ist seit Monaten bereits von der ganzen Stadt aus zu sehen. Den Höhenrekord wird 432 Park aber nicht lange halten: Der Immobilienboom mit Absteigen für Multimillionäre und Milliardäre treibt Hochhäuser bald in noch lichtere Höhen: Nahebei in der 57. Straße entsteht ein über 430 Meter hoher Luxusturm. Ein weiterer Developer plant in der Gegend sogar ein 541 Meter hohes Gebäude.

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.de.

Autor: Herbert Bauernebel
Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Jetzt Live
Diese Videos könnten Sie auch interessieren
Wiederholen
Jetzt NEU

oe24.TV im Livestream: 24 Stunden News!

Live auf oe24.TV 1 / 10

Top Gelesen 1 / 5

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.

Es gibt neue Nachrichten
auf oe24.at
Jetzt Startseite laden
Abbrechen