Auch Venedig will sein

Konkurrenz für Wien

 

Auch Venedig will sein "Riesenrad"

Venedig will sich an Wien ein Beispiel nehmen: Die Gemeinde überprüft zwei Projekte für den Bau eines Riesenrads, von dem aus Touristen einen atemberaubenden Ausblick auf die Lagunenstadt genießen würden. Zur Debatte steht ein Plan für den Bau eines 140 Meter hohen Panorama-Rads auf der Insel San Biagio. Das Riesenrad wäre sogar höher als der 99 Meter-Turm der Markus-Basilika, das Wahrzeichen Venedigs.

Das zweite Projekt sieht den Bau eines 60 Meter hohen Riesenrads mit 300 Plätzen auf der Insel Tronchetto vor. Von beiden Projekten würde auch die Stadt Venedig profitieren, da 30 Prozent der Einnahmen des Ticketverkaufs - rund zwei Millionen Euro pro Jahr - in die Gemeindekassen fließen würden.

Kritik : "Venedig würde zu Vergnügungspark degradiert"
Der Plan sorgt für heftige Diskussionen. Prominente Stadtratmitglieder meinten, das Riesenrad könnte zur wichtigen Einnahmequellen für die leeren Gemeindekassen werden und einen wichtigen Beitrag für die Restaurierungsarbeiten der Palazzi in der Lagunenstadt leisten. Kritisch zeigte sich dagegen der Kunstexperte Roberto D'Agostino. "Ein Riesenrad würde der Welt bekunden, dass Venedig zu einem Vergnügungspark degradiert worden ist. Ein Riesenrad soll in Disneyland, nicht in Venedig gebaut werden", kommentierte D'Agostino.

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