Fähre mit hunderten Passagieren gesunken

Bangladesch

Fähre mit hunderten Passagieren gesunken

Eine voll besetzte dreistöckige Fähre ist im Süden von Bangladesch gekentert und hat Dutzende Menschen in den Tod gerissen. Bis Samstagmittag wurden laut Polizei 37 Leichen geborgen. Des weiteren gab es zahlreiche Vermisste, deren Zahl von einem Fernsehsender mit 80 angegeben wurde. Unter den Opfern sind viele Frauen und Kinder.

Auf Untiefe aufgelaufen
Die "Coco" kenterte nach Behördenangaben am Freitagabend bei der Ankunft im Hafen von Nazirhat, als die aus der Hauptstadt Dhaka kommenden Reisenden gerade von Bord gehen wollten. Wahrscheinlich war das Boot auf eine Untiefe im Fluss Tetulia aufgelaufen, so dass durch ein Leck Wasser ins unterste Deck eindrang. Daraufhin eilten die erschreckten Passagiere zur Ausstiegsseite, was die Fähre zum Kentern brachte, wie Augenzeugen berichteten.

Etliche Vermisste seien vermutlich im unteren Teil des Schiffes eingeschlossen, sagte ein Polizeisprecher. Einwohner von Nazirhat unterstützten Taucher der Feuerwehr auf der Suche nach Überlebenden. Dem privaten Fernsehsenders ETV zufolge waren mehr als 1.500 Passagiere an Bord, die zu einem muslimischen Feiertag nach Hause reisen wollten. Die Fähre war aber nur 1.000 Fahrgäste zugelassen.

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