Frachtflugzeug beim Start in Brüssel verunglückt
Frachtflugzeug beim Start in Brüssel verunglückt
Frachtflugzeug beim Start in Brüssel verunglückt

Keine Toten

Frachtflugzeug beim Start in Brüssel verunglückt

Ein Frachtflugzeug ist beim Start in Brüssel auseinandergebrochen. Alle Insassen haben überlebt.

Die Maschine vom Typ Boeing 747 der US-Gesellschaft Kalitta Air kam nach Angaben der Feuerwehr und von Augenzeugen am Sonntag von der Startbahn ab und zerbrach in zwei Teile. Die fünfköpfige Besatzung blieb unverletzt, sagte Flughafensprecher Jan Van der Cruysse.

Boeing konnte nicht abheben
Die Maschine habe das Frachtzentrum kurz vor dem Unglück gegen 13.30 Uhr verlassen, meldete der flämische Fernsehsender VRT. Die Boeing habe anscheinend Probleme gehabt, in die Luft zu kommen und sei am Ende der Startbahn in zwei Teile zerbrochen.

"Es passierte im Bruchteil einer Sekunde. Man sieht die Maschine näher kommen und näher kommen, man will schnell in sein Auto, aber dafür bleibt keine Zeit", sagte der Augenzeuge Jürgen Mussche, der in seiner Freizeit Flugzeuge beobachtet, dem Fernsehsender. "Die Besatzung konnte sich über Rutschen in Sicherheit bringen, sie ist meiner Meinung nach unversehrt."

Das Flugzeug sollte ersten Informationen zufolge nach Bahrein fliegen. Die US-Gesellschaft Kalitta Air befördert nach Angaben ihrer Webseite Luftfracht mit insgesamt 18 Flugzeugen vom Typ der verunglückten Maschine.

Der Unfall verursachte Verspätungen beim Flugbetrieb in Brüssel. Der Zugverkehr vom und zum Airport wurde aus Sicherheitsgründen vorübergehend unterbrochen, wie ein Sprecher des Bahnnetzbetreibers Infrabel der Nachrichtenagentur Belga bestätigte.

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