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Maddie wurde zwei Mal in Marrakesch gesehen

Nach Verschwinden

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Maddie wurde zwei Mal in Marrakesch gesehen

Das seit Anfang Mai vermisste britische Mädchen Madeleine McCann ist kurz nach dem Verschwinden offenbar von zwei Zeugen in Marrakesch gesehen worden. Laut "Sunday Express" und "News of The World" hat ein Brite der Polizei in Großbritannien gesagt, er habe die kleine Maddie am 9. Mai in der Eingangshalle des Ibis-Hotels in Marrakesch gesehen. Dass es Maddie war, stehe für ihn fest, er habe die Polizei eingeschaltet, als er von der mutmaßlichen Entführung gehört habe.

Bei der marokkanischen Polizei wiederum hatte sich die Norwegerin Marie Pollard gemeldet, die wenige hundert Meter von dem Ibis-Hotel entfernt an einer Afriquia-Tankstelle ein Mädchen in Begleitung eines Mannes sah, dem es die Frage stellte: "Kann ich bald zu Mama?" Beide Zeugen waren in dem Ibis-Hotel untergebracht. Die Schilderung Pollards war bereits veröffentlicht worden und hatte zu einer großen Suchaktion der marokkanischen Polizei geführt. Die Aussage des Briten war bisher nicht bekannt geworden.

Keine heiße Spur
Die Behörden tappen bei der Suche nach Maddie weitgehend im Dunklen. Auch aus Belgien, Malta und von Kreta gab es bereits Zeugenaussagen, nach denen das Mädchen dort gesehen wurde. Die portugiesische Polizei vermutet, dass die Mutter Madeleines in einen tödlichen Unfall des Mädchens verwickelt war und dass die Eltern dann versuchten, das Geschehen über die Geschichte der Entführung zu vertuschen. Das bestreiten die Eltern, die bei zahlreichen öffentlichen Auftritten die Aufmerksamkeit für den Fall steigerten.

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Der britische Geschäftsmann Brian Kennedy hat den Eltern der in Portugal verschwundenen Madeleine seine Hilfe zugesagt. Im Angesicht der schier unglaublichen Anschuldigungen gegen die McCanns habe er sich verpflichtet gefühlt, den Eltern zu helfen, erklärte der Eigentümer der Latium Group, dessen Vermögen umgerechnet auf rund 360 Millionen Euro geschätzt wird, am Samstag.

Auch Virgin-Boss Branson hilft
Kennedy will das Gehalt des Sprechers der Eltern zahlen und ihnen den Anwalt seiner Firmengruppe zur Verfügung stellen. Der britische Milliardär Richard Branson hatte nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe gegen das Ehepaar damit begonnen, Geld für die Anwaltskosten der Familie zu sammeln. Er stellte den McCanns 100.000 Pfund (144.000 Euro) zur Verfügung.

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