Schwere Unwetter in Spanien

Ibiza

© EPA

Schwere Unwetter in Spanien

Bei schweren Unwettern in Spanien ist am Freitag auf der Ferieninsel Ibiza ein Kitesurfer ums Leben gekommen. Der 40 Jahre alte Mann war von einer Sturmböe erfasst und gegen die Fassade eines rund 50 Meter vom Strand entfernten Hotels geschleudert worden, teilten die Behörden mit. Das Opfer - ein Spanier - habe tödliche Verletzungen erlitten. Der Mann sei trotz Badeverbots ins Wasser gegangen. Bereits vor einer Woche hatte ein Gewittersturm auf der Nachbarinsel Mallorca Millionenschäden angerichtet.

Heftige Regenfälle verursachten am Freitag Überschwemmungen in Valencia und in der Gegend um Alicante an der ostspanischen Costa Blanca. Dort wurden zwei Menschen vermisst, die von den Wassermassen mitgerissen worden waren. Das Unwetter habe auch Urlaubsorte wie Jávea, Calpe, Altea oder Dénia getroffen, teilten die Behörden mit. In der Region seien stellenweise binnen weniger Stunden bis zu 210 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen.

Die Wassermassen hätten Autos fortgeschwemmt, Wohnungen überflutet und Erdrutsche verursacht, hieß es weiter. Es sei aber niemand verletzt worden. In Dénia wurden mehrere Häuser evakuiert, weil ein Fluss über die Ufer getreten war. Mehrere Straßen mussten für den Autoverkehr gesperrt werden. Einige Fährverbindungen mit den Balearen-Inseln wurden eingestellt.

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