Zehnjährige wegen Steakmesser verhaftet

USA

Zehnjährige wegen Steakmesser verhaftet

Die Polizei im US-Bundesstaat Florida hat eine zehnjährige Schülerin festgenommen, weil sie ein Steakmesser in die Kantine mitgebracht hatte, um ihr Fleisch besser schneiden zu können. Obwohl sie niemanden bedroht habe, müsse sich das Mädchen wegen Waffenbesitzes vor einem Strafprozess verantworten. Zudem sei sie für zehn Tage von der Schule suspendiert worden, berichteten US-Medien am Dienstag. Sie habe gegen den Grundsatz "Null Toleranz" bei Waffen an Schulen verstoßen, begründete ein Sprecher der Schulbehörde das harte Vorgehen.

"Sie hat das Messer nicht unangemessen benutzt, sie hat nicht mit dem Messer herumgefuchtelt, sie hat niemanden bedroht", sagte der Sprecher Kevin Christian. Doch die Behörde hätte keine andere Wahl gehabt, als den "Waffenbesitz" der Polizei zu melden. "Jedes Mal, wenn wir eine Waffe an der Schule entdecken, müssen wir das melden, schließlich wollen wir kein Risiko eingehen", meinte der Sprecher mit Blick auf Gewalttaten an US-Schulen. Ein Verwandter der Kleinen meinte lediglich: "Sie ist doch ein braves Mädchen, jetzt weint sie sich die Augen aus."

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