Ärger um NATO-Pläne von Georgien und Ukraine

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Ärger um NATO-Pläne von Georgien und Ukraine

Der künftige russische Präsident Dmitri Medwedew hat die NATO vor einer Aufnahme der früheren Sowjetrepubliken Ukraine und Georgien gewarnt. Das könnte die Sicherheit in Europa untergraben, sagte Medwedew in einem am Dienstag veröffentlichten Interview der "Financial Times". Kein Staat wäre über den Umstand glücklich, an seinen Grenzen ein Militärbündnis zu haben, dessen Mitglied er nicht sei. Medwedew, der als Sieger der Präsidentenwahl vom 2. März hervorgegangen ist, tritt am 7. Mai die Nachfolge von Staatschef Wladimir Putin an.

Beratungen beim Gipfem in Bukarest
Die NATO berät kommende Woche auf ihrem Gipfel in Bukarest über die Aufnahmewünsche der Ukraine und Georgiens. Während die USA dem Ansinnen der beiden Länder positiv gegenüberstehen, haben europäische NATO-Staaten skeptisch reagiert. Putin hat die Einladung zum NATO-Gipfel angenommen, an dem auch US-Präsident George W. Bush teilnehmen wird. Russischen Experten zufolge wird Putin aber nicht nach Bukarest reisen, wenn sich für ihn der Eindruck verdichten sollte, dass die NATO sich beiden Ländern öffnet. Bush will vor dem NATO-Gipfel die Ukraine besuchen.

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