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Althaus auch bei Anklage CDU-Spitzenkandidat

Thüringen-Wahl

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Althaus auch bei Anklage CDU-Spitzenkandidat

Die Thüringer CDU will mit Ministerpräsident Dieter Althaus auch dann als Spitzenkandidat in den Wahlkampf ziehen, wenn gegen ihn nach seinem Skiunfall Anklage erhoben werden sollte. Auch in diesem Fall werde der Wahlkampf mit Althaus "wie geplant laufen", sagte CDU-Landesgeschäftsführer Andreas Minschke dem Berliner "Tagesspiegel" (Donnerstag-Ausgabe). Darüber sei sich auch der Landesvorstand auf seiner jüngsten Sitzung einig gewesen. In Thüringen sind am 30. August 2009 Landtagswahlen.

Haftstrafe auf Bewährung droht
Möglicherweise droht Althaus im Falle eines Urteils eine Haftstrafe, die aber noch zur Bewährung ausgesetzt werden kann. In Österreich könnten gewisse Umstände strafverschärfend wirken, sagte der Anwalt der Hinterbliebenen des Unfallopfers, Alexander Rehrl. "Handelt der Täter 'unter besonders gefährlichen Verhältnissen', kann die Freiheitsstrafe bis zu drei Jahre betragen." Er rechne in dem Verfahren aber nicht mit einer Freiheitsstrafe, die nicht zur Bewährung ausgesetzt werde. An eine Einstellung des Verfahrens glaubt der Jurist hingegen nicht.

Althaus war bei einem Skiunfall am Neujahrstag in der Steiermark mit einer 41-jährigen Frau zusammengeprallt, die anschließend starb. Althaus selbst war mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gekommen.

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