Bush hat Probleme mit fremden Namen

Manuskript zeigt es

© Reuters

Bush hat Probleme mit fremden Namen

Ein versehentlich veröffentlichtes Redemanuskript hat Licht auf die Probleme von US-Präsident George W. Bush mit der Aussprache ausländischer Namen geworfen. In dem Text hatten Bushs Mitarbeiter hinter schwierige Namen, die er in seiner Rede vor der UNO-Vollversammlung am Dienstag zu meistern hatte, in Klammern eine englische Lautschriftversion gestellt - inklusive hervorgehobener Silben in Großbuchstaben, die die richtige Betonung anzeigen sollten. So wurde Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy zu "sar-KO-zee", das afrikanische Land Mauretanien zu "moor-EH-tain-ee-a" und die Ex-Sowjetrepublik Kirgistan zu "KEYR-geez-stan".

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(c) APA

Bushs Sprecherin: Aussprachehilfen sind normal
Das Manuskript war kurzzeitig auf der Internetseite der Vereinten Nationen abrufbar, ehe offenbar jemand den Irrtum bemerkte und das Dokument entfernte. Bushs Sprecherin Dana Perino sagte, derartige Aussprachehilfen seien normal. Auf die Frage eines Reporters nach Bushs regelmäßigen Verbalstolperern erwiderte Perino scherzend: "Das ist eine beleidigende Frage. Da muss ich jeden Kommentar verweigern."

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