USA: Schadenersatz für Ölpest-Opfer

450.000 Anträge

USA: Schadenersatz für Ölpest-Opfer

Kurz vor Ablauf der Frist für Entschädigungsforderungen von Opfern der Ölpest im Golf von Mexiko ist bei dem zuständigen Fonds noch eine wahre Flut von Anträgen eingelaufen. Von den insgesamt 450.000 Anträgen seien 30.000 noch am Montag oder am Dienstag, dem letzten Tag für die Geltendmachung von Ansprüchen, eingegangen, sagte Kenneth Feinberg, der Verwalter des 20 Milliarden Dollar schweren Entschädigungsfonds, am Mittwoch.

Einmalige oder mehrere kleinere Zahlungen
Antragsteller können nun nach Feinbergs Worten um eine einmalige Entschädigungszahlung bitten und müssen in diesem Fall im Gegenzug zustimmen, weder den britischen Ölkonzern BP noch andere Firmen zu verklagen, die in die Ölpest verwickelt waren. Sie können sich aber auch für kleinere Zahlungen alle drei Monate entscheiden und behalten sich damit die Möglichkeit offen, BP auf Schadensersatz zu verklagen.

780 Millionen Liter Öl ausgeflossen
Die von BP betriebene Bohrinsel "Deepwater Horizon" war am 20. April explodiert. Dabei kamen elf Arbeiter ums Leben, und über Wochen hinweg flossen insgesamt rund 780 Millionen Liter Öl ins Meer.

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Jetzt Live
Diese Videos könnten Sie auch interessieren
Wiederholen
Jetzt NEU

oe24.TV im Livestream: 24 Stunden News!

Live auf oe24.TV 1 / 10

Top Gelesen 1 / 5

Diese Website verwendet Cookies
Cookies dienen der Benutzerführung und der Webanalyse und helfen dabei, die Funktionalität der Website zu verbessern, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Impressum  
Es gibt neue Nachrichten