22. Jänner 2008 07:27

Aktien-Turbulenzen 

Europas Börsen schließen fest

Die Börsen in Europa haben die Verluste eingegrenzt. Der ATX konnte nach turbulentem Verkauf im Plus schließen. Verfolgen Sie hier den Tag.

Europas Börsen schließen fest
© EPA

tickeraktualsmall

Hier geht's zur Wiener Börse "live".

Weltweite Bilder vom Börsen-Crash:

slideShow

18:40 MESZ:
Die wichtigsten europäischen Aktienmärkte haben am Dienstag überwiegend fester geschlossen. Die anfänglichen Kurseinbrüche konnten damit im Handelsverlauf aufgeholt werden. Die größten Aufschläge konnten die Börsen in Stockholm (plus 3,58 Prozent) und London (plus 2,90 Prozent) verbuchen. Ein kleines Minus gab es lediglich in Frankfurt (minus 0,31 Prozent).

Noch im Frühhandel hatten die Börsen massive Kurseinbrüche verbucht und damit an die Talfahrt von Montag angeschlossen. Für Nervosität an den Märkten sorgten weiter Ängste vor einer Ausweitung der US-Kreditkrise und Spekulationen über eine drohende US-Rezession.

Positive Impulse brachte schließlich am Nachmittag eine außertourliche Zinssenkung der US-Notenbank Fed und in Folge ein Ausbleiben größerer Verluste bei der Eröffnung der US-Börsen nach dem US-Feiertag am Montag. Die Stimmung dürfte aber angesichts der US-Kreditkrise angespannt bleiben, hieß es am Markt.

17:16 MESZ:
Nach der überraschenden Leitzinssenkung in den USA ist der Dollar wieder unter Druck geraten. Am Nachmittag kostete der Euro 1,4568 Dollar, nachdem er am Morgen noch rund zwei US-Cent niedriger gehandelt worden war

17:00 MESZ:
Die US-Regierung erwartet keine Rezession in den USA. Man wisse zudem nichts darüber, dass das Paket zur Stimulierung der US-Wirtschaft höher als bisher erwartet ausfallen könnte, teilte das Weiße Haus in Washington mit.

16:40 MESZ:
Die kanadische Notenbank hat ungeachtet der kräftigen Zinssenkung in den USA ihren Schlüsselzins um lediglich 25 Basispunkte auf 4,0 Prozent gesenkt. Die Währungshüter erklärten jedoch, voraussichtlich seien schon bald weitere Zinssenkungen nötig, um die Wirtschaft vor den Folgen der US-Immobilienkrise zu schützen.

15:39 MESZ:
Der Leitindex Dow Jones gab in der ersten halben Handelsstunde um 2,93 Prozent oder 354,66 Zähler auf 11 744,64 Punkte nach. Der marktbreite S&P-500-Index verlor 3,12 Prozent auf 1.283,87 Zähler. Der technologielastige NASDAQ Composite büßte 2,99 Prozent auf 2.269,94 Punkte ein. Direkt zum Handelsstart waren die Verluste noch etwas größer gewesen.

15:00 MESZ:
Die US-Währungshüter begründeten die Senkung des Leitzinses mit schwächeren Aussichten für die Wirtschaft und zunehmenden Wachstumsrisiken. Außerdem wiesen sie auf die hartnäckige Finanzmarktkrise hin. Die Marktkonditionen hätten sich weiter verschlechtert und die Kreditbedingungen für einige Haushalte und Unternehmen seien ungünstiger geworden. Neueste Daten wiesen zudem darauf hin, dass der Abschwung am Immobilienmarkt noch nicht ausgestanden sei. Außerdem schwäche sich die Lage am Arbeitsmarkt ab.

14:43 MESZ:
Die europäischen Aktienbörsen haben mit einer deutlichen Erholung auf die überraschende Leitzinssenkung der US-Notenbank Fed reagiert.

- 2,8 % für ATX
Die Wiener Börse präsentierte sich am Nachmittag bei gutem Volumen weiterhin mit sehr schwacher Tendenz. Der ATX wies ein Minus von 2,80 Prozent auf. Zum Vergleich: DAX/Frankfurt -2,84 Prozent, FTSE/London -0,69 Prozent und CAC-40/Paris -1,39 Prozent.

DAX ins Plus
Eine überraschende Zinssenkung seitens der US-Notenbank um 75 Basispunkte kurz vor 14.30 Uhr ließ den ATX seine Verluste wieder bis auf 1,0 Prozent eingrenzen. Der DAX in Frankfurt drehte sogar ins Plus.

voestalpine im Plus
Einige Titel schafften sogar schon den Schwenk auf positives Terrain. So notierten voestalpine um 0,71 Prozent fester bei 39,83 Euro (750.734 gehandelte Stück in Einfachzählung). Schoeller-Bleckmann zogen sogar deutlich um 2,14 Prozent auf 42,90 Euro (124.316 Stück) an.

Hier klicken: Die aktuellen Börsenkurse

14:27 MESZ:
US-Notenbank senkt Leitzins

Die US-Zentralbank hat ihren Leitzins am Dienstag überraschend um 0,75 Prozentpunkte auf 3,5 Prozent gesenkt. Der Schritt kommt kurz vor der ersten Öffnung der US-Aktienmärkte nach den schweren weltweiten Verlusten an den Börsen.

Der Offenmarktausschuss US-Notenbank begründete den Schritt mit schwächeren Aussichten für die Wirtschaft und zunehmenden Wachstumsrisiken. Mit einer Zinssenkung war allgemein für die nächste Sitzung der Währungshüter am 30. Jänner gerechnet worden.

14:19 MESZ:
US-Futures sehr schwach

Die US-Aktienfutures haben rund zwei Stunden vor Eröffnung der US-Börsen kräftig im Minus notiert.Der S&P-Future notierte 5,1 Prozent tiefer bei 1257 Stellen, der Nasdaq100-Future 4,53 Prozent schwächer bei 1765 Stellen und der Dow-Jones-Future 4,42 Prozent leichter bei 11.558 Stellen. Im frühen Handel waren die Verluste noch nicht so hoch gewesen. Dann hatten aber die US-Banken Wachovia und Bank of America Quartalszahlen vorgelegt, die die Märkte enttäuscht hatten.

"Das einzige, was den Markt jetzt noch retten kann, wäre eine sofortige Zinssenkung von Fed-Chef Ben Bernanke um 100 Basispunkte, weil das vielleicht die Psychologie an den Märkten drehen könnte", sagte ein Händler.

Nächste Seite: 12.00 - 14.00 MEZ: Warten auf die Wall Street

13:51 MESZ:
Devisen & Rohstoffe schwanken
Auch die Rohstoff- und Devisenmärkte sind derzeit wackelig unterwegs. Der Euro setzte zunächst den Trend der vergangenen Tage fort und verlor weiter. Später legte er aber wieder gegenüber dem Dollar zu. Der Ölpreis sinkt inzwischen immer weiter, und selbst der Goldpreis gab zu Handelsbeginn nach.

Rohöl kostete am Vormittag im Computerhandel 87,25 Dollar (60,25 Euro) pro Barrel (159 Liter), mehr als einen Dollar weniger als am Montag. Vor drei Wochen lag der Preis noch bei 100 Dollar.

13:25 MESZ:
Shanghai: "Blase geplatzt"

Mit dem panikartigen Aktiensturzflug in Shanghai könnte die gefeierte China-Hausse nun ihr jähes Ende nehmen. "Die Grundtendenz in China sind fallende Kurse. Angesichts der Zahlen kann man fast sagen, dass die Blase geplatzt ist", sagte Horst Löchel, Finanzexperte und Vizepräsident des Shanghai International Banking and Finance Institutes am Dienstag in Shanghai.

12:38 MESZ:
Citigroup-Spekulationen

Es sorgen neue Gerüchte für Verunsicherung. Es sind Spekulationen über neue Probleme bei der US-Bank Citigroup aufgetaucht. "Auch über ein gemeinsames Vorgehen der Notenbank zur Krisenbekämpfung wurde schon spekuliert", hieß es.

12:30 MESZ:
- 2,16 % für ATX
Die Wiener Börse präsentiert sich zu Mittag bei gutem Volumen mit sehr schwacher Tendenz. Der ATX wurde um 12:00 Uhr MEZ mit 3.632,51 Punkten errechnet, das ist ein Minus von 80,1 Punkten bzw. 2,16 Prozent. Zum Vergleich: DAX/Frankfurt -1,82 Prozent, FTSE/London +0,24 Prozent und CAC-40/Paris +0,13 Prozent.

Bis dato wurden im prime market 8.457.624 (Vortag: 5.840.924) Stück Aktien umgesetzt (Einfachzählung) mit einem Kurswert von rund 390,08 (270,14) Mio. Euro (Doppelzählung). Umsatzstärkstes Papier ist bisher Erste Bank mit 845.954 gehandelten Aktien, was einem Kurswert von rund 63,36 Mio. Euro entspricht.

12:05 MESZ:
Was passiert in den USA?

Die Anleger konzentrieren sich laut Händlern auf den Handelsstart in den USA und hoffen darauf, dass die Fed im Voraus Aussagen zu Zinssenkungen machen wird. "Die große Unbekannte ist der US-Aktienmarkt und seine Reaktion auf die Vorgabe aus Asien und Europa", sagte ein Händler. "Die Nervosität ist sehr hoch."

Keine Panik an der Wiener Börse
"Von Panik kann man nicht sprechen, dafür sind die Umsätze hinter den Abschlägen zu gering. Auch wenn die Bewegungen zum Teil gravierend ausfielen", kommentierte ein Händler. Nach einem extrem schwachen Start sei ein leichtes Abflauen des Verkaufsdrucks zu beobachten gewesen. "Nun muss man die Eröffnung an den US-Märkten abwarten", ergänzte der Marktteilnehmer.

Hier klicken: Die aktuellen Börsenkurse

12:00 MESZ:
Leichte Erholung

Die Turbulenzen an den Börsen halten an, aber Händler sehen inzwischen erste Zeichen für eine leichte Erholung. Der deutsche Leitindex holte bis zum Mittag immerhin einen Teil seiner frühen Verluste wieder auf. In den ersten Handelsminuten war der DAX nach einem Vortagsverlust von gut sieben Prozent erneut um mehr als fünf Prozent abgerutscht. Am Mittag stand der deutsche Leitindex mit zwei Prozent im Minus.

- 3,73 % für ATX
Auch die Wiener Börse zeigte sich im frühen Handel bei hohem Anfangsvolumen erneut mit deutlichen Kursverlusten. Nach Ablauf der meisten Eröffnungsauktionen wurde der ATX mit 3.573,95 Punkten errechnet, das ist ein Minus von 3,73 Prozent.

Nächste Seite: 10.00 - 12.00 MEZ: Tokio schließt mit Minus

11:46 MESZ:
Nikkei schließt mit - 5,65 %

Der Tokioter Aktienmarkt hat am Dienstag mit massiven Kursverlusten geschlossen. Der Nikkei-225 Index büßte 752,89 Punkte oder 5,65 Prozent auf 12.573,05 Zähler ein. 1.682 Kursverlierern standen lediglich 31 Gewinner gegenüber. Unverändert notierten 15 Titel.

Sony rutschten um 6,9 Prozent auf 5.110 Yen ab, Canon fielen um 5,0 Prozent auf 4.220 Yen und die Aktien des Maschinenbauers Komatsu gaben 8,5 Prozent auf 2.195 Yen ab. Toyota Motor verloren 7,.2 Prozent auf 4.880 Yen.

11:24 MESZ:
Energieversorger schwach

Sehr schwach zeigten sich am Dienstag in Europa wie schon am Vortag einige Versorgerwerte. So fielen E.ON um 4,25 Prozent auf 127,32 Euro. RWE fielen um 3,88 Prozent auf 83,68 Euro. Iberdrola büßten 3,16 Prozent auf 8,28 Euro ein. Die anhaltenden Sorgen vor einer drohenden US-Rezession hatten zuletzt auch die Energiepreise belastet, so hatten die Rohölpreise deutlich nachgegeben.

11:17 MESZ:
Leichtes Minus in Paris und Zürich

Die Börsen waren nach der Talfahrt vom Vortag erneut mit einem Kurseinbruch gestartet, konnten ihre massiven Anfangsverluste aber bis dato eingrenzen. Die Märkte in Paris und Zürich rutschten nach einem kurzfristigen Dreh ins Plus wieder in die Verlustzone ab. Zum oben genannten Zeitpunkt lag der CAC-40 Index bei 4.699,73 Punkten und damit 44,72 Einheiten oder 0,94 Prozent im Minus. Belastet wurden die Börsen zur Eröffnung von erneut sehr schwachen Vorgaben der Märkte in Asien.

11:00 MESZ:
Finanzpaket von Bush
US-Präsident George W. Bush hat am Dienstag eine möglichst schnelle Einigung mit der Führung des von den Demokraten beherrschten Kongresses über das von ihm vorgeschlagene Finanzpaket zur Stimulierung der US-Wirtschaft angestrebt. Mit 150 Mrd. Dollar (103,6 Mrd. Euro) an Steuererleichterungen und Regierungsinvestitionen will Bush eine drohende Rezession abwenden.

Nächste Seite: 09.00 - 10.00 MESZ: Europas Börsen erholen sich leicht

10:53 MESZ:
- 5,4 % für Dow-Jones Index

Der Dow-Jones-Index ist in Frankfurt um 8,7 Prozent im Minus indiziert worden. Der indikative Index verfolgt, wie die Dow-Jones-Titel in Frankfurt gehandelt werden. Die Dow-Jones-Futures lagen 5,4 Prozent im Minus, die des S&P 500 5,3 Prozent und die der Nasdaq 5,7 Prozent tiefer. Zuvor waren die Börsen weltweit aus Angst vor einer Rezession in den USA eingebrochen.

10:40 MESZ:
DAX nur noch - 1,91 %
Die europäischen Börsen konnten ihre anfangs massiven Kurseinbrüche deutlich eingegrenzen. Der Euro-Stoxx-50 notierte gegen 10:15 Uhr nur mehr mit einem verhältnismäßig moderaten Minus von 0,93 Prozent bei 3.668,62 Zählern. Der deutsche Leitindex DAX notierte gegen 10 Uhr mit 6.660,57 Punkten und einem Minus von 1,91 Prozent. Der Index konnte sich damit deutlich stabilisieren, knapp nach Handelsbeginn hatte der DAX zeitweise mehr als 6 Prozent verloren.

10:35 MESZ:
London startete mit Plus!

Der Londoner Markt konnte sich sogar knapp ins Plus vorarbeiten. Der Leitindex FT-SE notierte gegen 10:15 Uhr mit einem kleinen Aufschlag von 0,52 Prozent. Auch die Börsen in Paris und Zürich notierten kurzfristig leicht im Plus, fielen in weiterer Folge aber wieder knapp unter die Vortagesstände.

10:22 MESZ:
Goldpreis rückläufig
Der Goldpreis hat am Dienstag zunächst nicht von der weiter herrschenden Panik an den internationalen Aktienmärkten profitieren können. An der Börse in London kostete Gold zu Handelsbeginn 851,45 Dollar (587,94 Euro) je Feinunze, das waren rund 15 Dollar weniger als am Montagabend.

10:15 MESZ:
- 14 % für A-Tec

Neuerlich Federn lassen mussten A-Tec mit minus 14,00 Prozent auf 43,00 Euro (31.736 Stück). Andritz büßten 8,41 Prozent auf 29,40 Euro (51.197 Stück) ein und Palfinger mussten einen Abschlag von 7,32 Prozent auf 17,98 Euro (29.884 Stück) hinnehmen. Die Analysten der Deutschen Bank haben ihr Kursziel für den Kranhersteller um 32 Prozent auf 28,50 Euro gekürzt.

10:07 MESZ:
- 3,69 für ATX Prime

Die Wiener Börse zeigte sich mit deutlichen Kursverlusten. Der ATX Prime notierte bei 1.693,22 Zählern und damit um 3,69 Prozent oder 64,86 Punkte tiefer. Im prime market zeigten sich alle bis dato gehandelten Titel mit Kursverlusten. In acht Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung.

Der heimische Leitindex brach kurz nach der Eröffnung um mehr als sieben Prozent ein, konnte sich aber rasch wieder von seinen Tiefs lösen und liegt derzeit noch 3,7 Prozent im Minus. Auch die übrigen europäischen Märkte konnten einen Teil ihrer Verlaufsverluste wieder aufholen. Ein Marktbeobachter verwies auf eine Erholung beim Euro gegenüber US-Dollar und japanischen Yen.

10:00 MESZ:
Die Frankfurter Aktienbörse hat am Dienstag im Frühhandel weiter sehr schwach tendiert. Der DAX war knapp nach der Eröffnung mehr als 5 Prozent eingebrochen, konnte sich in Folge aber leicht stabilisieren. Gegen 9:40 Uhr notierte der DAX mit einem Minus von 287,40 Einheiten oder 4,23 Prozent bei 6.502,79 Zählern.

-8 % für Allianz
Unter Druck kamen am Dienstag im Frühhandel in Frankfurt erneut Finanztitel. So rutschten Allianz um weitere 8,02 Prozent auf 110,27 Euro ab. Mit 108,90 Euro fielen die Papiere des Versicherungskonzerns zeitweise auf das Niveau von September 2005 zurück. Deutsche Bank verloren 6,11 Prozent auf 68,25 Euro, Postbank verbilligten sich um 4,71 Prozent auf 50,02 Euro. Merrill Lynch äußerte sich kritisch zu den beiden letztgenannten Werten. So nahm das US-Haus die Deutsche Bank auf seine "Least preferred list" auf und strich die Postbank von der "Most preferred list".

09:43 MESZ:
-7 % für ATX
Die Wiener Börse hat am Dienstag im Frühhandel erneut zum Sturzflug angesetzt. Der Fließhandelsindex ATX sackte bis 9:30 Uhr um 259,8 Punkte oder 7,00 Prozent auf 3.452,81 Zählern ab. Bisher wurden 821.834 (Vortag: 558.213) Aktien gehandelt (Einfachzählung).

Unter den im Leitindex schwergewichteten Banktiteln rasselten Raiffeisen International um 10,00 Prozent nach unten auf 71,10 Euro. Erste Bank erging es mit einem Abschlag von 8,74 Prozent auf 35,00 Euro nicht viel besser. OMV verloren 5,43 Prozent auf 44,07 Euro und voestalpine büßten 5,01 Prozent auf 37,57 Euro ein.

09:15 MESZ:
- 5,3 % für DAX

Die Frankfurter Börse ist am Dienstag wie erwartet erneut mit massiven Verlusten in den Handel gestartet. Der deutsche Aktienindex DAX brach bis 9:07 Uhr und damit wenige Minuten nach der Eröffnung um 5,3 Prozent auf 6.430 Punkte ein.

Nächste Seite: 07.00 - 9.00 MESZ: Zittern in Europa

08:47 MESZ:
Sorgenvolles Warten in Europa

Die Anleger in Europa blicken am Dienstag mit Angst und Sorge über den großen Teich. Sollten sich die US-Märkte dem panischen Ausverkauf vom Montag anschließen, seien weitere große Abschläge beim Dax zu erwarten, sagten Händler. Banken und Broker sagten etwa eine Stunde vor Börseneröffnung für das Anfangsgeschäft einen Dax-Rückgang von etwa drei Prozent auf knapp unter 6.600 Punkte voraus - das wäre der Schlussstand des Jahres 2006. Der Dax-Future brach um 241 Punkte auf 6.615 Punkte ein.

Hier klicken: Die aktuellen Börsenkurse

Cash-Anlagen statt Aktien
"Die Börsen sind im freien Fall", sagte ein Händler. "Die Anleger zweifeln, dass das Konjunkturpaket der US-Regierung reicht, um die Rezession zu verhindern." Börsianer vermuten, dass viele institutionelle Anleger ihre Aktienpositionen systematisch verringen. "Die Vermögensverwalter nehmen die Aktienquote herunter und gehen in Cash-Anlagen", sagte Marktanalyst Heino Ruland vom Beraterhaus FrankfurtFinanz.

08:36 MESZ:
- 7,2 % Shanghai
Auch der boomende chinesische Aktienmarkt hat sich von der weltweiten Angst an den Börsen anstecken lassen und am Dienstag mit deutlichen Verlusten geschlossen. Der Shanghai Composite Index verlor 7,2 Prozent auf 4.559,75 Zähler. Das ist der niedrigste Stande seit vergangenem August.

08:14 MESZ:
- 5,65 % für Nikkei in Tokio

Schwarzer Dienstag an Tokios Börse: Aus Sorge um die weltweiten Folgen der US-Kreditkrise stürzte der Nikkei-Index für 225 führende Werte in Tokio um mehr als 700 Punkte ab. Zum Handelsschluss notierte das Börsenbarometer einen massiven Verlust von 752,89 Punkten oder 5,65 Prozent beim Stand von 12.573,05 Punkten. So tief lag der Nikkei seit September 2005 nicht mehr.

Hier klicken: Die aktuellen Börsenkurse

08:01 MESZ:
Ölpreise im Sinkflug

Die Ölpreise haben am Dienstag angesichts der Rezessionsängste in den USA und der Kursverluste an den Aktienmärkten weiter nachgegeben. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im März sank auf 87,38 Dollar (60,34 Euro). Im elektronischen Handel in New York war der Ölpreis am Montag bis auf 88,60 Dollar gesunken.

7:00 MESZ:
- 7,1 % in Australien
In Australien stürzte das Kursbarometer auf ein 15-Monats-Tief: Erneut 7,1 Prozent Verlust bedeuteten bei einem Stand von 5.186,85 Punkte eine Wertminderung des S&P/ASX200 von 23 Prozent gegenüber dem Rekordstand von 6.851 Punkten am 1. November. Es war zudem der zwölfte Tag mit Kursverlusten in Folge und der tiefste Kurssturz an einem Tag seit Oktober 1997. Ein Kursrückgang von 20 Prozent definiert eine Börsenbaisse.

Asien im Minus
Auch in Hongkong hat der Hang Seng seit Jahresbeginn 22 Prozent verloren. Im Vormittagshandel fiel der Index um 8 Prozent, in Shanghai fiel das Kursbarometer in den ersten Minuten um fast 7 Prozent, erholte sich bis zum Mittag aber auf minus 4,1 Prozent. Auch in Südkorea, Singapur, Taiwan, Indonesien, den Philippinen sowie Neuseeland gab es kräftige Abschläge.

Nächste Seite : 0 Uhr - 7.00 Uhr MESZ

6:51 MESZ:
- 11 % für Sensex in Indien

Nach schweren Kursverlusten ist der Handel an der wichtigsten indischen Börse in Bombay (Mumbai) am Dienstagmorgen eine Stunde lang ausgesetzt worden. Der indische Leitindex Sensex brach kurz nach Handelsbeginn um 11,53 Prozent ein und fiel um 2029 auf 15 576,35 Punkte. Der Handel begann um 11.00 Uhr Ortszeit (0630 MEZ) wieder. Finanzminister P. Chidambaram rief die Anleger zur Ruhe auf.

5:50 MESZ:
-9,5 % Indien
Der Börsenhandel in Indien ist am Dienstag nach einem Kurssturz von 9,5 Prozent in den ersten Minuten nach Eröffnung für eine Stunde gestoppt worden. Das Kursbarometer Sensex stürzte in Bombay um 1.716 Punkte auf 15.888, an der rivalisierenden National Stock Exchange erreichte der Sturz sogar zwölf Prozent: Hier fiel der S&P Nifty 630 Punkte auf 4.578. Als die Märkte die Zehn-Prozent-Marke erreichten, wurde der Handel für eine Stunde ausgesetzt.

4:35 MESZ:
- 3,45 % Hongkong
In Hongkong fiel der Hang Seng-Index im Verlauf des Vormittagshandels um mehr als 1.200 Punkte oder knapp 5,17 Prozent. In Singapur büßte der Straits Times-Index gut 100 Punkte oder 3,45 Prozent ein.

- 5, 7 % Neuseeland und Australien
Auch in Neuseeland und Australien setzten die Börsen ihre Talfahrt fort. In Australien sackte der All Ordinaries Index um 5,7 Prozent ab. In den ersten zwei Handelsstunden verlor er 306 Punkte oder 5,7 Prozent auf den Stand von 5.324 Punkten. Das war der 12. Rückgang in Folge - die längste Verluststrecke seit 25 Jahren. Auch der neuseeländische NZX50-Index büßte im Vormittagsgeschäft fast vier Prozent ein, den Großteil in den ersten zehn Minuten des Handels.

2:00 MESZ:
-4,41 % Nikkei-Index
An den Börsen in Asien hat sich die am Montag begonnene Talfahrt am Dienstag fortgesetzt: In Tokio rutschte der Nikkei-Index in den ersten 20 Minuten des Handels weitere 4,06 Prozent ins Minus, in Seoul gab das Börsenbarometer um 3,4 Prozent nach. Zur Handelsmitte notierte das Börsenbarometer einen massiven Verlust von 587,63 Punkten oder 4,41 Prozent beim Zwischenstand von 12.738,31 Punkten. Es ist das erste Mal seit Oktober 2005, dass der Nikkei unter die psychologisch wichtige Marke von 13.000 Punkten sank.

00:00 MESZ:
"Schwarzer Montag" für Europa
Bereits am Montag hatten Sorgen um eine Rezession in den USA zu dramatischen Börseneinbrüche in Asien und Europa geführt. Die japanische Ministerin für Wirtschaft und Fiskalpolitik, Hiroko Ota, sprach sich am Dienstag für eine enge Kooperation der führenden Wirtschaftsnationen im Umgang mit den Börsenstürzen aus. Umgehende Maßnahmen seitens Japans allein schloss sie jedoch aus. Die Turbulenzen hätten ihre Ursache letztlich in der US-Immobilienkrise. Lesen Sie hier alles über den "Schwarzen Montag."...




Posten Sie Ihre Meinung Neu anmelden Login |