STÄRKER DENN JE
Medaillen, Emotionen und große Gefühle: Martina Reuter begeistert bei "The Austrian Oak 2026"
Noch vor wenigen Jahren hätte sich Martina Reuter wohl selbst kaum vorstellen können, einmal auf einer Bodybuilding-Bühne zu stehen. Heute gehören Training, Posing und Wettkampfvorbereitung längst zu ihrem Leben. Am Samstag, den 22. August, stellte sich die Moderatorin und Buchautorin bei "The Austrian Oak 2026" erneut der Konkurrenz in der Kategorie Fit Model – und wurde für ihren Einsatz mit Platzierungen und Medaillen belohnt.
Doch für Martina war an diesem Tag etwas anderes noch viel wichtiger als das sportliche Ergebnis.
"Mein bisher schönster und emotionalster Wettkampf"
Monatelanges Training, konsequente Ernährung, Verzicht und der unbedingte Wille, sich weiterzuentwickeln: Hinter den wenigen Minuten im Rampenlicht steckt eine intensive Vorbereitung. Gerade deshalb wurde der Moment auf der Bühne für Martina zu einer ganz persönlichen Bestandsaufnahme.
"Dieser Wettkampf war für mich bisher der schönste und emotionalste. Nicht nur wegen der Medaillen, sondern weil ich auf dieser Bühne plötzlich verstanden habe, was ich in den vergangenen Monaten eigentlich geleistet habe. Ich habe meine eigenen Grenzen immer wieder verschoben und gelernt, dass mit 46 noch lange nichts vorbei ist – vielleicht geht es jetzt erst richtig los."
Seit ihrem Einstieg ins Bodybuilding hat sich für Martina dabei weit mehr verändert als ihr Körper. Rund 60 Kilo hat sie verloren, gleichzeitig aber vor allem an Kraft, Selbstvertrauen und mentaler Stärke gewonnen.
Eine Botschaft an Frauen ab 40
Genau diese Erfahrung möchte Martina weitergeben. Ihre Transformation soll anderen Frauen Mut machen, die eigenen Bedürfnisse und die eigene Gesundheit wieder stärker in den Mittelpunkt zu stellen – unabhängig vom Alter.
"Ich möchte vor allem Frauen ab Mitte 40 Mut machen, noch einmal groß zu denken, sich um sich selbst zu kümmern und körperlich wie mental stärker zu werden. Für mich geht es längst nicht mehr nur ums Aussehen, sondern um Gesundheit, Stärke und Longevity."
Was als persönliche Veränderung begann, ist damit längst zu einer neuen Lebenseinstellung geworden. Nicht Perfektion steht im Vordergrund, sondern die Frage, was der eigene Körper leisten kann, wenn Training, Ernährung, Konsequenz und ein klares Ziel zusammenspielen.
Große Emotionen auch hinter der Bühne
Besonders beeindruckt zeigte sich Martina auch von der Atmosphäre rund um den Wettkampf. Denn während auf der Bühne um Platzierungen gekämpft wird, herrscht dahinter ein bemerkenswerter Zusammenhalt.
Athletinnen und Athleten, die monatelang auf diesen einen Tag hingearbeitet haben, gegenseitiger Respekt, Leidenschaft und Unterstützung: Für Martina war genau dieses Miteinander ein weiterer Grund, warum ihr vierter Wettkampf einen besonderen Stellenwert einnimmt.
Und auch persönlich war sie an diesem Tag nicht allein. Ihr Mann und Trainer Vladi sowie ihr Team begleiteten sie durch die intensive Vorbereitung und waren auch beim großen Moment in der MARX HALLE an ihrer Seite.
"Eine solche Vorbereitung macht man zwar mit dem eigenen Körper, aber ohne Menschen, die einen unterstützen, auffangen und immer wieder motivieren, wäre vieles nicht möglich", sagt Martina.
Nach vier Wettkämpfen ist noch lange nicht Schluss
Vier Wettkämpfe innerhalb von nur zehn Monaten – für eine Bodybuilding-Newcomerin eine bemerkenswerte Reise. Doch wer Martina Reuter kennt, weiß: Stillstand passt nicht zu ihr.
"The Austrian Oak 2026" hat ihr nicht nur gezeigt, wie weit sie bereits gekommen ist. Der Wettkampf hat ihr vor allem vor Augen geführt, was noch möglich sein könnte.
Mit 46 Jahren hat Martina Reuter für sich jedenfalls eine klare Antwort gefunden: Für neue Ziele, körperliche Stärke und große Träume gibt es kein Ablaufdatum.
Und vielleicht geht ihre Reise jetzt tatsächlich erst richtig los.
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