Offener Luxus-Gleiter

Alle Infos vom neuen BMW 8er Cabrio

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Der elegante Viersitzer setzt auf ein klassisches Stoffverdeck.

BMW  zeigt auf der Los Angeles Auto Show 2018 (ab 30. November) neben dem M340i und dem X7 eine weitere Weltpremiere. Konkret handelt es sich dabei um die offene Variante des neuen 8er, der als Coupé seit Anfang November bei den heimischen Händlern steht. In den Handel kommt das neue 8er Cabrio im März 2019. Damit startet es zeitgleich mit dem  neuen Z4  in die nächste Cabrio-Version. Beim Antrieb gibt es vorerst keine Überraschungen. Wie das Coupé wird es auch das Cabrio zum Marktstart mit zwei Motoren geben. Der Benziner im M850i xDrive Cabriolet bringt es auf 530 PS, der 320 PS starke Diesel hört auf die Bezeichnung 840d xDrive Cabriolet. Später dürfte es auch einen offenen M8 geben, der wie in der geschlossenen Variante über 600 PS leisten wird.

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Design und Verdeck

Nachdem BMW bereits vor einiger Zeit mehrere Erlkönigfotos von der finalen Testphase gezeigt hat, ist das 4,85 m lange, 1,90 m breite und 1,34 m hohe 8er Cabrio in Los Angeles erstmals (auf einer Messe) unverhüllt zu sehen. Eine dynamisch gestreckte Linienführung und ein klassisches Textilverdeck prägen das Erscheinungsbild des offenen Viersitzers. Der elektrische Antrieb des Verdecks, der auch während der Fahrt bei bis zu 50 km/h aktiviert werden kann, ermöglicht ein vollautomatisches Öffnen und Schließen von jeweils 15 Sekunden. Im geschlossenen Zustand ermöglicht das Softtop eine sportlich-flache Linienführung und nach dem Öffnen eine gestreckte Silhouette. Das Kofferraumvolumen bietet offen und geschlossen ordentliche 350 Liter. Hinzu kommt eine Durchladefunktion mit im Verhältnis 50 : 50 teilbarer, umklappbarer Fondsitzlehne. Adaptive LED-Scheinwerfer und LED-Rückleuchten gibt es serienmäßig. Optional bietet BMW sogar Laserlicht an. Während sich die Front kaum vom Coupé unterscheidet, fällt das Heck beim Cabrio etwas dezenter aus. So gibt es hier einen eleganteren Diffusor und eine weniger zerklüftete Schürze. Zur Fahrfreude des Zweitürers soll auch die Gestaltung des Innenraums beitragen. Die Armaturentafel, die Türbrüstungen, die Schulterflächen im Bereich des Fonds und die Abdeckung des Verdeckkastens umschließen die Insassen auf den vier Sitzplätzen förmlich. Serienmäßig ist das 8er Cabriolet mit einem Überrollschutzsystem sowie mit einem Windschott ausgestattet, optional werden in die vorderen Kopfstützen integrierte Nackenwärmer und ein Winterkomfort-Paket einschließlich Lenkradheizung angeboten. Die serienmäßige Ausführung des Verdecks ist in Schwarz, optional steht es in Anthrazit Silbereffekt zur Wahl.

Antrieb

Wie eingangs erwähnt, sind zur Markteinführung zwei Triebwerke verfügbar - ein V8-Ottomotor und ein Reihensechszylinder-Dieselantrieb. Beide Motorvarianten erfüllen die Abgasnorm Euro 6d-Temp. Die Kraftübertragung erfolgt jeweils über ein 8-Gang Steptronic Sport Getriebe an den Allradantrieb xDrive. So gerüstet, sprintet der 530 PS starke und 750 Nm bietende Benziner in 3,9 Sekunden auf Tempo 100. Beim ebenfalls äußerst potenten Diesel (320 PS / 680 Nm) dauert der Standardsprint auch nur 5,2 Sekunden. Die abgeregelte Höchstgeschwindigkeit liegt jeweils bei 250 km/h. Beim Verbrauch spielt der Selbstzünder seine Effizienzvorteile aus. Er soll sich mit 5,9 Liter auf 100 km zufrieden geben, während beim Ottomotor alle 100 Kilometer mindestens 9,9 Liter Kraftstoff durch die Einspritzdüsen zischen.

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Cockpit

Das Cockpit kennen wir bereits vom geschlossenen Bruder. Wie beim Coupé gibt es auch im 8er das neue „Live Cockpit Professional“, das aus zwei großen Displays besteht. Hinter dem Lenkrad sitzt das 12,3 Zoll große digitale Kombiinstrument, das sich der Fahrer an seine persönlichen Bedürfnisse anpassen kann. Serienmäßig ist auch das neue, grafisch verbesserte und mit einer größeren Projektionsfläche ausgestattete Head-up-Display mit an Bord. Die Designer setzen bei der 8er-Reihe auf ein vertikales Cockpit-Layout. Im Zentrum steht dabei der 10,25 Zoll große Touchscreen, der in idealer Blickhöhe in die Mittelkonsole eingebettet ist. Darunter sitzen die Bedienelemente für Klima, Radio und die Lüftungsdüsen. Auf dem breiten Mitteltunnel finden sich Automatikwählhebel, der iDrive-Knopf und weitere Tasten für Fahrprogrammauswahl, Parkbremse, etc Platz. Für die Steuerung stehen weiters Multifunktionslenkrad, Spracheingabe oder Gestensteuerung zur Verfügung. Und zwar ohne Aufpreis. Darüber hinaus ist für den offenen Viersitzer auch der völlig neue digitale Assistent („Hey BMW“) erhältlich. Wie dieser funktioniert, können Sie hier nachlesen. Updates gibt es künftig „over the air“. Kunden müssen für neue Software-Funktionen also nicht mehr eigens in die Werkstatt fahren. Die Serienausstattung fällt für einen BMW äußerst üppig aus. Angesichts der Preise muss das aber auch so sein. Zu den optionalen Highlights zählen u.a. belüftete Massagesitze, diverse Optik-Pakete, hochwertige Lederausstattungen, der Display Key (siehe unten) oder eine Soundanlage von Bowers&Wilkins.

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Vernetzung und Assistenzsysteme

Bei der Connectivity macht BMW ohnehin niemand etwas vor. Wie beim X7, X5, 3er und Z4 kommt auch beim (offenen) 8er das neue "Operating System 7.0" zum Einsatz, das beim Fahren weniger ablenken soll. Neben USB 2.0 und USB-C-Anschluss gibt es noch Schnittstellen wie Bluetooth und WLAN. Apple CarPlay wird ebenfalls ohne Kabel ins Bordsystem integriert. Über die serienmäßige SIM-Karte mit unbegrenztem Datenvolumen wird das Infotainment upgedatet. Das Navigationssystem ist lernfähig und Apps laufen ohne Smartphone-Anbindung. Kompatible Handys lassen sich kabellos aufladen. Für Business-Kunden ist die „Open Mobility Cloud“ interessant. Sie vernetzt das Cabrio mit zahlreichen mobilen Geräten (iPhone, Apple Watch, Android-Handys und -Smartwatchs, Alexa-fähige Geräte sowie Google Home) und bringt mit Microsoft Office 365 und Skype for Business auch Büro-Software ins Auto. So lassen sich E-Mails anzeigen, vorlesen, per Spracheingabe neue Nachrichten diktieren und versenden oder der Terminkalender organisieren. Wer sich für den Digital Key entscheidet und die BMW Smartphone-App auf seinem Handy installiert, kann sogar die Türen des Autos öffnen und schließen. Zudem gibt es einen weiteren Gag, mit dem man seine Mitfahrer beeindrucken kann: Wer ein kompatibles Smartphone in die induktive Ladefläche des 8ers legt, kann sogar den Motor damit starten. Die 360-Grad-Rundumsicht der optionalen Rückfahrkamera wird auf Wunsch ebenfalls am Smartphone angezeigt. Natürlich sind für das 8er Cabrio auch zahlreiche Assistenzsysteme erhältlich. Neben intelligenten Helfern für teilautonomes Fahren stechen dabei vor allem der Nachtsicht- und der vollautomatische Parkassistent hervor.

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Verfügbarkeit

In den Handel kommt das neue 8er Cabrio im März 2019. Preise hat BMW noch nicht verraten. Diese dürften aber rund 8.000 Euro über dem Coupé liegen. Hier liegen die Einstiegspreise bei 112.200 Euro (840d) und 145.950 Euro (M850i).

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