Stärker und leichter

BMW schickt den M4 CS an den Start

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Im Sommer startet eine weitere Version des bayrischen Sportcoupés.

BMW schließt die Mini-Lücke zwischen M4 mit Competition Paket (450 PS) und dem limitierten M4 DTM Champion Edition 2016 sowie dem bereits ausverkauften M4 GTS (beide 500 PS). Als Lückenfüller dient der neue M4 CS, der 460 PS leistet und weniger Gewicht als das Standardmodell auf die Waage bringt. In Zukunft werden wir noch häufiger Modelle der M GmbH mit dem Namenszusatz "CS" antreffen. BMW will nämlich künftig in allen Baureihen Competition-Versionen von M-Basismodellen platzieren, die wiederum von CS-Versionen, die als Sondermodelle ausgelegt sind, überflügelt werden.

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© BMW Group
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Performance

Beim neuen M4 CS klappt die gewünschte Abgrenzung trotz ähnlichem Konzept schon einmal ganz gut. Der bekannte Dreiliter-Reihensechszylinder mit Biturbo-Aufladung ist nicht nur um 10 PS stärker, sondern verfügt auch um ein um 50 Nm höheres maximales Drehmoment von nun 600 Nm. So gerüstet, katapultiert sich der bayrische Hecktriebler in 3,9 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 280 km/h elektronisch abgeregelt. Darüber hinaus haben sich die Entwickler auch das M-Fahrwerk noch einmal zur Brust genommen. Der M4 CS soll noch einmal einen Tick energischer um die Ecken gehen und die Nürburgring Nordschleife („Grüne Hölle“) in beachtlichen 7:38 Minuten umrunden. Im Renneinsatz dürfte sich der Normverbrauch von 8,4 Liter auf 100 km aber locker verdreifachen.

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Designretuschen und strenge Diät

Dank Leichtbau bringt der Lückenfüller mit 1.580 kg um 30 kg weniger auf die Waage, als der 450 PS starke M4 mit Competition Paket. Bauteile wie Motorhaube, Dach, Frontsplitter, Heckdiffusor und die einteilige Antriebs-Gelenkwelle werden aus ultraleichtem CFK gefertigt. Innen kommen Türverkleidungen aus gepressten Naturfasern im Carbon-Look und Zuzugschlaufen zum Einsatz. Vorne sind LED-Scheinwerfer und modifizierte Frontsplitter verbaut. Am Heck sind die OLED-Rückleuchten echte Hingucker. Die vierflutige Sportabgasanlage ist vom Competition-Paket bekannt. Hinter den 19 (vorn) und 20 Zoll (hinten) großen Felgen, leuchten blau lackierte Bremssättel hervor. Wer sich für die optionale Carbon-Keramik-Bremsanlage entscheidet, bekommt goldene Sättel.

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Innenraum

Neben den ultraleichten Türverkleidungen gibt es im Innenraum noch weitere Besonderheiten. So sind die Interieurleisten und die Leichtbau-Mittelkonsole mit Alcantara bezogen. Für das schicke Alcantara-Sportlenkrad wird hingegen ein Aufpreis fällig. Dafür sind die Leichtbau M Sportsitze mit beleuchteten M-Badges in den Rückenlehnen, das große Navigationssystem und eine Klimaautomatik serienmäßig an Bord. Ein bisschen Luxus muss trotz Askese dann doch sein.

>>>Nachlesen: BMW bringt 500 PS starkes M4 Coupé

Verfügbarkeit

BMW startet die Produktion des M4 CS im Juli 2017. Der Preis wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Eine Limitierung gibt es nicht. Der neue Lückenfüller wird bis 2019 gebaut. Dann startet nämlich bereits der neue M4, von dem es wohl auch wieder eine CS-Version geben wird.  

Mehr Infos über die Modelle von BMW finden Sie in unserem Marken-Channel.

>>>Nachlesen: BMW greift mit dem M3 „30 Jahre M3“ an

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