Kopfverdreher

Citroen C4 Cactus BlueHDi 100 im Test

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Extravaganter Kompaktfranzose fällt im Auto-Einerlei positiv auf.

Mangelnden Mut kann man Citroen nicht vorwerfen: Es gibt wohl nicht viele Hersteller, die ein Fahrzeug wie den C4 Cactus wirklich auf die Straße gebracht hätten. Luftgepolsterte Türen, unkonventionelle Front und ein Fahrzeugkonzept irgendwo zwischen Offroad-Crossover und Citycar. Doch wie die überwiegend positiven Reaktionen der Passanten zeigen, kommt das Styling an. Keine Frage, der unorthodoxen C4 Cactus wertet das etwas fade Straßenbild ordentlich auf.

Fotos vom Citroen C4 Cactus

Vorne mischt der Cactus Design-Merkmale des C4 und des C4 Picasso. Von Letzteren übernimmt er die schmalen Scheinwerfer.

Citroen bietet den Crossover auch in gewagten Farbvarianten an. So wird der Fahrer mit Sicherheit zum Hingucker.

Die Airpumps sind die eigentlichen Highlights des Cactus. Diese Seitenteile sind mit Luft gefüllt, können jederzeit ausgetauscht werden und schützen das Auto vor unschönen Park- bzw. Türremplern.

Auf Wunsch durchflutet ein Panoramadach das Auto mit Licht.

Das Cockpit wirkt modern und ist auf das Wesentliche reduziert.

Hinter dem Multifunktionslenkrad gibt es einen Digital-Tacho.

Die meisten Funktionen werden über den großen Touchscreen in der Mittelkonsole gesteuert.

Da der Beifahrerairbag unter dem Dach angebracht ist, bleibt Platz für ein zweites, großes Handschuhfach.

Im C4 Cactus gibt es nicht nur hinten eine durchgängige Sitzbank,...

...sondern auch vorne. Hier dürfen aber trotzdem "nur" zwei Passagiere Platz nehmen.

Erfrischende Erscheinung
Im Test fanden wir auch heraus, dass der Kompaktfranzose ein überraschend gutes Auto, und zweitens alles andere als langweilig ist. Genau Letzteres hebt ihn von manch deutscher Konkurrenz ab. Ein Golf ist zwar immer noch die vernünftigere Wahl, doch bezahlt er die technische Perfektion mitunter mit Langeweile. Beim C4 Cactus ist das genau andersherum: Nicht perfekt, und schon gar nicht auf dem Niveau eines Golf, dafür aber witzig und ungewöhnlich. Den Designelementen kann man sogar Nutzen abgewinnen. Die seitlichen "Luftkissen" verhindern beispielsweise Dellen, die unachtsame Nebenparker beim Einsteigen verursachen könnten. Und auch Rempler von ins rollen gekommenen Einkaufswagen werden dank dieser wechselbaren Anbauteile abgefedert.

>>>Nachlesen: Citroen zeigt den 2-Liter-Cactus

Fahrverhalten und Mankos
Das Fahrwerk ist gut gelungen. Das Setup ist eher weich, lässt aber durchaus dynamisches Fahren zu. Hier steckt mehr Sportlichkeit, als man es dem Cactus zutrauen würde. Die Lenkung agiert jedoch etwas gefühllos. Im Innenraum gibt es ausreichend Platz für vier Personen, zu dritt wird es hinten jedoch eng. Entscheidet man sich für eine Automatik-Version, gibt es vorne eine durchgehende Sitzbank. Leider erlaubt sich der Cactus aber auch einige Patzer. Dass sich die hinteren Fenster nur ausstellen lassen, könnte man ja noch verkraften. Aber dass die Rücklehne nur einteilig umlegbar ist, geht gar nicht - packt man sperriges Gepäck (etwa Ski) ein, wird der Cactus aufgrund dieser Schrulle zum Zweisitzer. Und auch die fehlende Luftauslassdüse für den Beifahrer ist etwas nervig. Dafür gibt es ein riesiges Handschuhfach. Beim Cactus sitzt der Beifahrerairbag nämlich nicht im Armaturenbrett, sondern im Dach.

>>>Nachlesen: Alle Infos vom Citroen C4 Cactus

Preis
Preislich hat Citroën den C4 Cactus gut platziert: Der Einstiegspreis liegt bei günstigen 13.490 Euro. Das ist aber eher ein Lockangebot, denn im Basismodell ist nicht einmal eine Klimaanlage verbaut. Vernünftig ausgestattete Modelle, mit den stärkeren Motoren starten bei etwas über 20.000 Euro.

Noch mehr Infos über Citroen finden Sie in unserem Marken-Channel.

Technische Daten
Motor: 1,6l-4-Zyl.-Turbodiesel mit 100 PS
Fahrleistungen: 0 bis 100 km/h in 11,8 Sekunden
Testverbrauch: 5,2 Liter/100 km
Gewicht: 1.165 Kilogramm
Abmessungen: 4,1/1,7/1,5 Meter (L/B/H)
Kofferraum: 348 Liter
Preis: ab 18.390 Euro (BlueHDi 100)

Hier geht es zu den besten gebrauchten Citroen-Modellen >>>

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Fotos vom Citroen C4 Cactus

Vorne mischt der Cactus Design-Merkmale des C4 und des C4 Picasso. Von Letzteren übernimmt er die schmalen Scheinwerfer.

Citroen bietet den Crossover auch in gewagten Farbvarianten an. So wird der Fahrer mit Sicherheit zum Hingucker.

Die Airpumps sind die eigentlichen Highlights des Cactus. Diese Seitenteile sind mit Luft gefüllt, können jederzeit ausgetauscht werden und schützen das Auto vor unschönen Park- bzw. Türremplern.

Auf Wunsch durchflutet ein Panoramadach das Auto mit Licht.

Das Cockpit wirkt modern und ist auf das Wesentliche reduziert.

Hinter dem Multifunktionslenkrad gibt es einen Digital-Tacho.

Die meisten Funktionen werden über den großen Touchscreen in der Mittelkonsole gesteuert.

Da der Beifahrerairbag unter dem Dach angebracht ist, bleibt Platz für ein zweites, großes Handschuhfach.

Im C4 Cactus gibt es nicht nur hinten eine durchgängige Sitzbank,...

...sondern auch vorne. Hier dürfen aber trotzdem "nur" zwei Passagiere Platz nehmen.

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