Infiniti QX30 Concept

Das ist der GLA auf japanisch

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Newcomer nutzt die Technik des kompakten Mercedes-SUVs.

Wie berichtet, schreitet die Zusammenarbeit zwischen Mercedes und Nissan s- Nobeltochter Infiniti immer stärker voran. So nutzen etwa der Q50 und der Q70 mittlerweile mehrere Motoren und Antriebsstränge von diversen Mercedes Modellen. Und auf dem Genfer Autosalon 2015 (bis 15. März)  stellen die Japaner nun eine seriennahe Studie vor, die die komplette Plattform eines Daimler-Fahrzeugs nutzt. Der QX30 basiert nämlich auf dem Mercedes GLA und ist mit einer Länge von 4,43 Meter, einer Breite von 1,82 Meter und einer Höhe von 1,52 Meter auch ähnlich groß. Überraschend kommt dieser Schritt aber nicht. Denn ab diesem Sommer rollt im englischen Sunderland der neue Q30 vom Band, der auf der A-Klasse basiert.

Das ist der GLA auf japanisch
© Infiniti

Design
Auch wenn sich die Autos unterm Blech viel an Technik teilen, kommt die Zusammenarbeit optisch nicht zum Vorschein. Wie der Q30 bekommt auch der QX30, der 2016 in den Handel kommen wird, ein eigenständiges Design. Der Japaner wirkt deutlich schwungvoller und expressiver gezeichnet. Infiniti-typische Merkmale wie der doppelt gebogene Kühlergrill und der wellenförmigen Falz an der Flanke zeigen die Markenzugehörigkeit. Der kräftige Abgang ist hingegen neu. So fallen die Heckleuchten schmal aus, ein Dachkantenspoiler sorgt für Dynamik und die Auspuffendrohre sind bündig in die Schürze eingearbeitet. Seitlich setzt die geknickte C-Säule ein Ausrufezeichen. Ausgestellte Radläufe und große Räder (bei der Studie sind es 21 Zöller) dürfen bei  einem SUV nicht fehlen. Im Innenraum finden vier Passagiere Platz. Die Schalensitze sind mit blauem Connolly-Sattelleder bezogen, die Sitzkissen sind in gestepptem Leder ausgeführt.

Das ist der GLA auf japanisch
© Infiniti

Antrieb
Im QX30 Concept ist ein Zweiliter-Turbo-Reihenvierzylinder mit Direkteinspritzung verbaut, der an ein siebenstufiges Automatikgetriebe gekoppelt ist. Diese Komponenten stammen aus dem GLA. Im Serienmodell wird es neben den bekannten 2.0-Turbo-Benzinern auch die 2-Liter großen Diesel aus dem germanischen Bruder geben.  Zudem werden sich die Kunden zwischen reinen Fronttrieblern und Allradversionen entscheiden können.  Preislich dürfte sich Infinitis Kompakt-SUV auch in GLA-ähnlichen Sphären einreihen. Die Serienausstattung wird aber deutlich umfangreicher ausfallen.

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