"Grüner" Spanier

Seat zeigt Leon mit Plug-in-Hybrid-Technik

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Als "Verde" mutiert der sportliche Kompaktwagen zum Saubermann.

Hybrid-Autos werden als optimale Zwischenlösung für den absehbaren Umstieg auf Elektroautos angesehen. Dabei stehen seit geraumer Zeit vor allem die so genannten Plug-in-Hybrid-Modelle im Mittelpunkt des Interesses. Sie verfügen nämlich über eine größere Batterie, die auch an der Steckdose aufgeladen werden kann, wodurch die elektrische Reichweite deutlich größer ausfällt. Während normale Hybrid-Autos nur wenige Kilometer rein elektrisch fahren können, schaffen Plug-in-Hybride bis zu 60 Kilometer. Erst danach muss der Verbrenner einspringen, um den weiteren Vortrieb zu gewährleisten. Nun hat Seat mit dem Leon Verde (spanisch: Grün) eine interessante Studie eines Plug-in-Hybrid-Autos vorgestellt, die in nicht allzu langer Zeit in Serie gehen könnte.

Plug-in-Leon
Basierend auf dem neuen Leon , nutzt der Prototyp die Kern-Innovationen des Projektes "Cenit Verde", das von der spanischen VW-Tochter geleitet wurde und dessen Ziel die Erforschung und Entwicklung von Technologien für die Einführung von Elektrofahrzeugen in Spanien war. An dem Projekt haben auch Firmen wie Cegasa, Cobra, Endesa, Iberdrola, Lear und Siemens mitgearbeitet. Der Leon für die Steckdose ist mit einem 75 Kilowatt (kW) starken Elektromotor sowie einem für den Hybrid-Betrieb optimierten 1.4 Liter Verbrennungsmotor mit 90 kW ausgestattet. Im reinen Elektrobetrieb schafft das Auto laut den Entwicklern dank seiner 8,8 kWh (Ficosa) Batterie eine Reichweite von 50 Kilometer und verfügt zudem über ein weiterentwickeltes Akku-Kühlsystem. Wenn die Batterien leer sind, übernehmen - wie bei einem normalen Hybrid - der Verbrenner und der Elektromotor den Vortrieb. Die Akkus werden nämlich auch durch die Rückgewinnung der Bremsenergie aufgeladen. Fahrleistungen und Verbrauchswerte hat Seat noch nicht verraten.

Seat zeigt Leon mit Plug-in-Hybrid-Technik
© Seat

Der Anschluss für das Ladekabel versteckt sich hinter dem Seat-Logo.

Kluges Laden
Auch über das Aufladen haben sich die Spanier einige Gedanken gemacht. Schließlich stand bei dem Projekt nicht nur das Auto im Mittelpunkt. Zur Elektromobilität gehören nämlich auch Bereiche außerhalb des eigentlichen Fahrzeugs, wie die Lade-Infrastruktur, ein kluges Management des Stromnetzes oder die Integration erneuerbarer Energien. Wird der Leon Verde für 12 Stunden abgestellt (z.B. von 19 bis 7 Uhr), beginnt der Ladeprozess erst, sobald die Energienachfrage sinkt, und nicht sofort nach dem Anschließen. Auf diese Weise soll für eine problemlose Integration in das elektrische System gesorgt werden. Dennoch stehen laut Seat immer die Bedürfnisse des Nutzers im Vordergrund.

Über einen möglichen Starttermin oder Preis gab es keine Auskunft. Die Plug-in-Hybrid-Version des Plattformbruders Audi A3 kommt im Frühjahr 2014 in den Handel. Vielleicht schafft es ja Seat auch bis dahin.

Noch mehr Infos über Seat finden Sie in unserem Marken-Channel.

Fotos vom Leon SC

Fotos vom Seat Leon SC (2013)

Die Front und das...

...Heck übernimmt der SC vom fünftürigen Bruder. Hier gibt es keinerlei Unterschiede.

Die sportlichen FR-Versionen sind an größeren Lufteinlässen und...

...am markanten Doppelendrohr zu erkennen.

Der SC ist um rund 4 cm (4,23 m) kürzer als der Fünftürer. Gleichzeitig streckt die eigenständige Fenstergrafik, bei der die untere hintere Ecke weit nach hinten gezogen ist, die Karosserie optisch.

Das Cockpit wird 1:1 vom Fünftürer übernommen.

Der Einstieg in den Fond gestaltet sich beim Dreitürer natürlich etwas schwerfälliger.

Fotos vom Leon Cup Racer

Fotos vom Seat Leon Cup Racer

Schon optisch ist der auf dem fünftürigen Leon basierende und in metallischem Matt-Grau mit orangen Akzenten lackierte Cup Racer ein Hingucker.

Überaus kraftvoll steht er auf seinen 18 Zoll-Rennrädern, immerhin ist die Spurweite des Rennwagens fast 40 Zentimeter (!) größer als beim Serienmodell.

Die Front ist auf optimale aerodynamische Effizienz und maximale Belüftung von Motor und Bremsanlage ausgelegt.

Rennfertig präsentiert sich auch das Interieur des Leon Cup Racer: Überrollkäfig, Schalensitz mit HANS-System und ein großes TFT-Display hinter dem Rennlenkrad zählen zu den Highlights.

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Fotos vom Seat Leon Cup Racer

Schon optisch ist der auf dem fünftürigen Leon basierende und in metallischem Matt-Grau mit orangen Akzenten lackierte Cup Racer ein Hingucker.

Überaus kraftvoll steht er auf seinen 18 Zoll-Rennrädern, immerhin ist die Spurweite des Rennwagens fast 40 Zentimeter (!) größer als beim Serienmodell.

Die Front ist auf optimale aerodynamische Effizienz und maximale Belüftung von Motor und Bremsanlage ausgelegt.

Rennfertig präsentiert sich auch das Interieur des Leon Cup Racer: Überrollkäfig, Schalensitz mit HANS-System und ein großes TFT-Display hinter dem Rennlenkrad zählen zu den Highlights.

Fotos vom Seat Leon SC (2013)

Die Front und das...

...Heck übernimmt der SC vom fünftürigen Bruder. Hier gibt es keinerlei Unterschiede.

Die sportlichen FR-Versionen sind an größeren Lufteinlässen und...

...am markanten Doppelendrohr zu erkennen.

Der SC ist um rund 4 cm (4,23 m) kürzer als der Fünftürer. Gleichzeitig streckt die eigenständige Fenstergrafik, bei der die untere hintere Ecke weit nach hinten gezogen ist, die Karosserie optisch.

Das Cockpit wird 1:1 vom Fünftürer übernommen.

Der Einstieg in den Fond gestaltet sich beim Dreitürer natürlich etwas schwerfälliger.

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