Tipps für Autofahrer

So hält die Autobatterie bei Kälte durch

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Durch den massiven Kälteeinbruch geben Autobatterien verstärkt den Geist auf.

Im Vergleich zu wärmeren Temperaturen verzeichnen die heimischen Autofahrerclubs derzeit ein deutlich höheres Pannenaufkommen. Und es soll in den nächsten Tagen noch kälter werden. Vor allem in der Nacht sind Temperaturen weit unterhalb der Null-Grad-Grenze zu erwarten. Gerade bei Fahrzeugen die an bestimmten Tagen kaum oder gar nicht bewegt werden, können altersschwache Batterien am Morgen schließlich zu Startschwierigkeiten führen. Häufig werden Autobatterien über Jahre nicht kontrolliert, verlieren auf Dauer ihre Leistungsfähigkeit und versagen dann bei Kälteeinbruch gänzlich. Der Ärger ist dadurch vorprogrammiert.

Überprüfung und richtiges Starten

Es ist also höchste Zeit, die Batterie des Autos überprüfen zu lassen. Das ist in Fachwerkstätten oder bei den Autofahrerclubs möglich. Wichtig ist, dass die Funktion, Kapazität und damit die Überlebenschance über den ganzen Winter gegeben ist. Um die Batterie zu schonen, ist es ratsam, bei großer Kälte den Motor in einem Zug nicht öfter als fünf bis zehn Sekunden starten, dann der Batterie eine Minute Erholungspause gönnen, danach den Startvorgang wiederholen.

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Vorsicht bei Starthilfe

Wenn gar nichts mehr geht, hilft häufig nur mehr Starthilfe . Springt der Wagen nicht an, kann das jedoch verschiedene Ursachen haben. "Starthilfe, egal ob per Booster oder Überbrückungskabel, sollte nur dann in Eigenregie durchgeführt werden, wenn ein Defekt an Fahrzeug oder Batterie ausgeschlossen werden kann“. Ist man sich nicht sicher, sollte unbedingt ein Experte gerufen werden, empfiehlt der ÖAMTC. Auch der ARBÖ warnt bei privater Starthilfe zu äußerster Vorsicht: Gerade bei modernen Autos können durch defekte Batterien andere Steuerungsgeräte beschädigt werden. Wer trotzdem zum Starthilfekabel greift, sollte als erstes genau die Gebrauchsanweisung durchlesen. Falls später andere Schäden auftreten, ist es wichtig nachweisen zu können, dass man bei der Starthilfe so vorgegangen ist, wie von der Herstellerfirma vorgeschrieben.

  • Bei der Starthilfe gilt im Prinzip: Zuerst das rote Kabel an den Plus-Pol der Spender-Batterie und dann an den Plus-Pol der leeren Batterie anschließen. Danach das schwarze Kabel an den Minus-Pol der Spender-Batterie und dann das andere Ende des schwarzen Kabels an den Minus-Pol der leeren Batterie. Es sei denn, es ist vom Hersteller anders vorgeschrieben.

 

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Weitere Tipps für kalte Tage

Laut ARBÖ ist auch wichtig, dass ausreichend Frostschutz im Wischwasser vorhanden ist, damit der Behälter bei Minustemperaturen nicht einfriert und springt. Außerdem hält der Frostschutz die Scheibe auch während der Fahrt eisfrei. Und auch die Scheibenwischerblätter sollten schlierenfrei funktionieren. Ob die Beleuchtungsanlagen in Ordnung sind, kann jeder Autofahrer ganz leicht selbst überprüfen und gegebenenfalls dafür sorgen, dass Lampen erneuert werden. Es empfiehlt sich eine gute Winterausrüstung im Auto mitzuführen. Schneeketten, Eiskratzer sowie Enteisungsspray sind von großem Vorteil.
 

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