Areva muss Fianzlöcher stopfen

Areva steigert Umsatz

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Der Umsatz des französischen Industriekonzerns stieg in den ersten 9 Monaten um 6,4 % auf 9,7 Mrd. Euro.

Vor allem die zum Verkauf stehende Stromübertragungssparte T&D hat zu dem Wachstum beigetragen. Der Auftragsbestand des weltgrößten Herstellers von Kernreaktoren erhöhte sich um 22,3 % auf 47,5 Mrd. Euro.

Für das Gesamtjahr bekräftige der Nuklear-Konzern seine Prognose eines starken Anstiegs bei den Aufträgen und Umsätzen. Der Betriebsgewinn dürfte in etwa an den Vorjahreswert heranreichen.

Mit dem Verkauf des T&D-Geschäfts und einer Kapitalerhöhung will der bisherige Siemens-Partner insgesamt 11 Mrd. Euro einnehmen und so Finanzlöcher stopfen.

Areva braucht auch deswegen Kapital, um von Siemens dessen 34-prozentigen Anteil an dem Reaktorbauer Areva NP übernehmen zu können. Die Münchener wollen den auf 2 Mrd. Euro taxierten Anteil abgeben und stattdessen mit der russischen Rosatom zusammenarbeiten. Der französische Staat hält an Areva 91 %.

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