Keine Neuauflage des VW-Porsche

Winterkorn will drei neue Porsche-Modelle auflegen

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Der deutsche Sportwagenbauer Porsche soll unter dem Dach von Volkswagen gleich drei neue Modelle auflegen. VW-Chef Martin Winterkorn, der das neue gemeinsame Autoimperium künftig führen soll, sagte dem "Manager-Magazin", vorstellbar wäre ein Fahrzeug unterhalb des bisher kleinsten Modells Boxster, außerdem ein "kleiner Bruder" für den Geländewagen Cayenne sowie ein zusätzliches Modell der Sportlimousine Panamera, die jetzt neu auf den Markt kommt.

"Wichtig ist, dass Porsche wieder eine Führungsposition in Sachen fortschrittlicher Technik und Innovation einnehmen wird", sagte Winterkorn. Eine Neuauflage des VW-Porsche aus den 70er Jahren schloss er zugleich aus. "So etwas werden wir nie wieder machen. Das verspreche ich. Ein Porsche muss ein Porsche bleiben."

Winterkorn signalisierte zugleich Interesse an einer Kooperation mit dem japanischen Autobauer Suzuki. "Suzuki wäre wegen seiner Kleinwagenkompetenz ein interessanter Partner", sagte er. Dem Magazin zufolge kommen ein Joint Venture oder eine VW-Beteiligung von zehn Prozent an Suzuki infrage. Auch andere Autobauer interessieren sich für eine Partnerschaft mit dem japanischen Kleinwagenproduzenten.

Winterkorn deutete zudem an, er strebe eine Verlängerung seines bis Ende 2011 laufenden Vertrages an. "Wenn ich gesund bleibe und man mich noch will, kann ich mir vorstellen, länger zu bleiben. Es gibt viel zu tun", sagte er.

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