BP beklagt zu hohe Ausgaben für Entschädigung
BP argumentierte, es gebe "keine glaubwürdigen Argumente dafür, einen künstlich hohen Faktor für künftige Verluste anzusetzen, der vollkommen auf der Unsicherheit über Zukunftsaussagen basiert und von der reinen Möglichkeit ausgeht, dass künftige Schäden entstehen könnten". BP selbst hatte Feinberg vor acht Monaten zum Verwalter des Entschädigungsfonds ernannt. Dieser geriet auch unter Druck der Opfer der Ölkatastrophe: Diese kritisierten, die künftigen Risiken würden unterschätzt. Feinberg hatte vorgeschlagen, für 2011 eine Entschädigung in Höhe von 70 Prozent des 2010 entstandenen Schadens und für 2012 in Höhe von 30 Prozent zu zahlen. BP hält hingegen 50 und 25 Prozent für angemessen.
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