Brauriese Anheuser profitierte im 2. Quartal von gesunkenen Steuern

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Die weltgrößte Brauereigruppe Anheuser-Busch Inbev hat im abgelaufenen zweiten Quartal von gesunkenen Steuern und einem günstigen Preisumfeld profitiert. Trotz eines leicht zurückgehenden Ausstoßes von Bier und weniger Umsatz steigerte Anheuser den Gewinn gegenüber dem Vorjahreszeitraum um mehr als ein Drittel auf 1,96 Mrd. US-Dollar (1,6 Mrd. Euro). Die Steuerquote war deutlich gesunken, weil der Konzern in steuergünstigen Ländern mehr verkaufte und von einer Gutschrift profitierte.

Je verkauftem Hektoliter erlöste der Konzern 5,7 % mehr. Das bereinigte EBITDA ging jedoch um gut 4 % auf 3,59 Mrd. Dollar zurück, weil der Konzern in den USA wie zuvor angekündigt seinen Vertrieb umgestellt und viel ins Marketing investiert hat. Daher war auch der Ausstoß entgegen den Erwartungen von Analysten etwas gesunken. Insgesamt ging wegen der Vertriebsumstellung auch der Umsatz um weniger als 1 % auf 9,87 Milliarden US-Dollar zurück, organisch seien die Erlöse jedoch um 4,7 % gewachsen, hieß es.

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