Buwog-Affäre weitet sich aus

Zukunftspläne

Buwog kauft Wohnungen für 100 Mio. Euro

Auch kleine Verkäufe sind in Planung. Vor allem aber sollen auch neue Bauvorhaben umgesetzt werden. Angedacht sind 1.000 neue Einheiten.

Die Immofinanz-Wohnungstochter Buwog will wachsen und demnächst mehr als 100 Mio. Euro investieren. Man werde Wohnungen erwerben, kündigte Buwog-Geschäftsführer Daniel Riedl im Interview mit dem "WirtschaftsBlatt" an. Schwerpunkt der Aktivitäten sei das Management des Wohnungsbestands, mit dem die Buwog Mieteinnahmen erziele, "in diesem Bereich werden wir zukaufen".

Neue Bauvorhaben

Die Buwog werde auch Wohnungen verkaufen, aber im Gegenzug heuer rund 1.000 Einheiten bauen - je zur Hälfte Eigentums- und Mietwohnungen, so Riedl. Von den Eigentumswohnungen sei etwa die Hälfte gefördert, bei den Mietwohnungen alle.

In der Hausverwaltung stammen 90 % der von der Buwog verwalteten Objekte mit 3,6 Mio. m2 Fläche aus Konzerneigenbestand. Für die Immofinanz verwaltet man laut Riedl 850.000 m2 in Österreich.