BWT mit mehr Umsatz und Gewinn

Im ersten Halbjahr

BWT mit mehr Umsatz und Gewinn

Konzernergebnis nach Minderheiten stieg auf 11,5 (10,8) Mio. Euro.

Der börsenotierte oberösterreichische Wasseraufbereiter steigerte im ersten Halbjahr 2012 das Konzernergebnis nach Minderheiten auf 11,5 Mio. Euro, nach 10,8 Mio. Euro im Vorjahr. Das operative Ergebnis sank leicht um 0,5 Prozent auf 16,9 (17,0) Mio. Euro, teilte das Unternehmen heute, Freitag, ad hoc mit. Der konsolidierte Konzernumsatz stieg um 3,4 Prozent auf 251,7 Mio. Euro. Bei vergleichbarer Konzernstruktur (Abgabe der Zeta-Gruppe im April 2011) ergebe sich ein Umsatzwachstumt von 4,9 Prozent. Der Ausblick wird bestätigt.

"Ausgehend vom derzeitigen wirtschaftlichen Umfeld und aufgrund der bisherigen Ergebnisse im ersten Halbjahr ist es nach wie vor das Ziel der BWT-Gruppe, den Konzernumsatz im Jahr 2012 auf 500 Mio. Euro zu steigern und das Konzernergebnis des Vorjahres mit ca. 14 Mio. Euro wieder zu erreichen", heißt es in der Mitteilung. 2011 betrug der Umsatz 478,9 Mio. Euro.

Im ersten Halbjahr verzeichneten die Point-of-Use-Produkte kumuliert ein Umsatzplus von 20,1 Prozent, ihr Anteil am Konzernumsatz stieg auf auf 8,2 (7,0) Prozent. Die höheren Werbeaufwendungen für den Aufbau der Marke "BWT" als die führende internationale "Wassermarke" und gestiegene Personalaufwendungen vor allem im Zusammenhang mit dem Ausbau des Point of Use-Geschäfts hätten die höhere Bruttomarge aus dem Umsatzzuwachs kompensiert. Das EBIT ist im ersten Halbjahr um 0,5% von 17,0 Mio. EUR auf 16,9 Mio. EUR zurückgegangen. Die EBIT-Marge sank auf 6,7 (7,0) Prozent.

Das Eigenkapital lag per Ende Juni bei 169,3 Mio. Euro, das sind 48,2 Prozent der Bilanzsumme. Zu Jahresende 2011 lag die Eigenkapitalquote bei 49,1 Prozent, Ende Juni 2011 bei 46,0 Prozent. Die Nettoverschuldung sei trotz der starken Investitionsaktivitäten im Vergleich zum Juni des Vorjahres nur leicht von 26,1 Mio. auf 27,5 Mio. Euro gestiegen, das Gearing sei mit 16,2 Prozent gleich geblieben, so die BWT.