Chinas Notenbank zieht weiteres Geld aus der Wirtschaft

Im Kampf gegen steigende Verbraucher- und Immobilienpreise zieht die chinesische Notenbank weiteres Geld aus dem Wirtschaftskreislauf. Die Geschäftsbanken müssen ihre Mindesteinlagen bei der Zentralbank um 0,5 Prozent erhöhen, teilte sie am Freitag mit. Das ist bereits die fünfte Anhebung in diesem Jahr.

Im Kampf gegen steigende Verbraucher- und Immobilienpreise zieht die chinesische Notenbank weiteres Geld aus dem Wirtschaftskreislauf. Die Geschäftsbanken müssen ihre Mindesteinlagen bei der Zentralbank um 0,5 Prozent erhöhen, teilte sie am Freitag mit. Das ist bereits die fünfte Anhebung in diesem Jahr.

Damit soll Geld entzogen werden, das sonst als Kredite an Verbraucher und Unternehmen ausgereicht werden könnte. So soll die Nachfrage und damit der Preisauftrieb gedämpft werden. Allein im Oktober hatten die Geldhäuser umgerechnet etwa 67 Mrd. Euro an neuen Krediten ausgegeben.

Die Inflationsrate war im Oktober mit 4,4 Prozent auf den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren gestiegen. Die Immobilienpreise waren in den vergangenen zwölf Monaten um rund neun Prozent gestiegen.