Deutsche Post zieht sich aus Express-Geschäft in China zurück

Die Deutsche Post zieht sich aus dem verlustreichen inner-chinesischen Express-Geschäft zurück, um sich auf internationale Sendungen zu konzentrieren. Der Konzern habe seinen Anteil an einem seit 2009 gemeinsam mit der chinesischen Sinotrans betriebenen Gemeinschaftsunternehmen an den örtlichen Wettbewerber Uni-top verkauft, sagte ein Post-Sprecher.

Das internationale Express-Geschäft, bei dem die Post Sendungen von China aus ins Ausland und von dort in die Volksrepublik befördert, solle aber weiter ausgebaut werden. Das Gemeinschaftsunternehmen habe 2010 einen Verlust von rund 15 Mio. US-Dollar (10,52 Mio. Euro) eingefahren, hieß es. An den Wachstumsplänen für China ändere sich trotz des Rückzugs aus dem Binnenmarkt nichts. Im chinesischen Shanghai investiert die Post etwa 176 Mio. US-Dollar in ein neues Umschlagzentrum am Flughafen Pudong, das ab 2012 Expresssendungen abfertigen soll.

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