Deutsche Produzentenpreise stiegen im Jänner nur noch um 3,4 Prozent

In Deutschland zeichnet sich ein weiterer Rückgang der Inflation ab: Die Erzeuger von Energie, Lebensmitteln und anderen kommerziellen Produktion hoben ihre Preise im Jänner so schwach an wie seit eineinhalb Jahren nicht mehr. Sie stiegen um 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt. Ein kleineres Plus gab es zuletzt im August 2010 mit 3,2 Prozent.

2011 hatte es mit durchschnittlich 5,7 Prozent den stärksten Anstieg seit 1982 gegeben. Gemessen am Vormonat zogen die Preise um 0,6 Prozent an. Den nachlassenden Preisdruck dürften früher oder später auch die Verbraucher spüren, weil die Produzenten die Preisentwicklung im Handel beeinflussen. Befragte Analysten rechnen für dieses Jahr mit einer Inflationsrate von 1,8 Prozent. 2011 lag sie noch bei 2,3 Prozent, im Jänner bei 2,1 Prozent. Preistreiber Nummer eins war zu Jahresbeginn einmal mehr Energie. Die Produzenten hoben ihre Preise um 7,3 Prozent an. Nahrungsmittel verteuerten sich um 4,5 Prozent.

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