EU-Prognose verspricht positive Entwicklung

Die Frühjahrsprognose der EU-Kommission verspricht einen positiven Wirtschaftsausblick und eine wachsende Erholung aus der Krise der vergangenen Jahre. Der Vizepräsident der EU-Kommission, Siim Kallas, erklärte am Montag, die Defizite seien gesunken, die Investitionen gestiegen und, "am wichtigsten, die Beschäftigungslage hat sich verbessert".

Nach den Vorhersagen der EU-Kommission steigt das BIP in der EU von 0,1 Prozent im Vorjahr über 1,6 Prozent im laufenden Jahr auf 2,0 Prozent 2015. In der Eurozone wird nach einem Rückgang um 0,4 Prozent für 2014 ein Zuwachs von 1,2 Prozent und für 2015 von 1,7 Prozent vorhergesagt.

Bei den Investitionen wird eine völlige Trendwende prognostiziert. Die Brüsseler Behörde weist für die EU insgesamt nach einem Minus von 2,3 Prozent 2013 für 2014 ein Plus von 3,1 Prozent und für 2015 von 4,7 Prozent aus. Die Währungsunion kann nach einem Minus von 2,9 Prozent im Vorjahr für heuer mit einem Plus von 2,3 Prozent und für 2015 von 4,2 Prozent rechnen.

Die Budgetdefizite der 28 EU-Staaten sollen von 3,3 Prozent 2013 auf 2,6 Prozent 2014 und auf 2,5 Prozent 2015 zurückgehen. In der Eurozone wird eine Abnahme von 3,0 Prozent im Vorjahr auf 2,5 Prozent im laufenden Jahr auf 2,3 Prozent 2015 ausgewiesen.

Nach dem Höhepunkt 2013 in der EU mit 10,8 Prozent Arbeitslosenrate wird für 2014 ein Absinken auf 10,5 Prozent und für 2015 ein weiterer Rückgang auf 10,1 Prozent vorausgesagt.

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