Eurokrise: Monti sieht für Italien und EU Licht am Ende des Tunnels

Der italienische Premier Mario Monti sieht für Italien und die EU Licht am Ende des Tunnels. "Man sieht endlich das Ende des Tunnels. Wir haben auf europäischer Ebene wichtige Beschlüsse gefasst und jetzt sehen wir die positiven Auswirkungen. Die einzelnen Regierungen sind jetzt stärker bereit, ihren Teil zu leisten und ihre Hausaufgaben zu machen", kommentierte Monti auf "RadioRai".

Laut dem Premier können Italien und Frankreich den Prozess zur Stabilisierung des Euro beschleunigen. Monti reist am Dienstag nach Paris zu einem Treffen mit dem französischen Präsidenten Francois Hollande.

Monti appellierte an die italienischen Parteien, noch vor den Parlamentswahlen im Frühjahr 2013 ein neues Wahlgesetz über die Bühne zu bringen. Für die internationale Kreditwürdigkeit Italiens sei ein stabiles politisches System wichtig. Die Regierung Monti unterzieht sich einer Vertrauensabstimmung, um ein Gesetz mit Einsparungen in der öffentlichen Verwaltung in Höhe von 26 Mrd. Euro durchzubringen.