Europas Leitbörsen weiter in der Verlustzone
Für positive Impulse sorgten im Mittagshandel Gerüchte um einen angeblich bevorstehenden Rücktritt des italienischen Regierungschefs Silvio Berlusconi, die einige Indizes vorübergehend sogar in die Gewinnzone hievten. Der Nachrichtenagentur Ansa zufolge hat Berlusconi entsprechende Absichten mittlerweile aber dementiert. Die unerwartet schwachen Daten zur Industrieproduktion in Deutschland hätten vor dem Hintergrund der Ereignisse in Italien und Griechenland indes kaum Beachtung gefunden, hieß es. Unter den im Euro-Stoxx-50 gelisteten Einzelwerten zogen die Papiere der italienischen Großbanken Intesa SanPaolo und UniCredit ungeachtet des Rücktritt-Dementis Berlusconis um 4,70 Prozent bzw. 3,09 Prozent nach oben.
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