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ATX startet knapp behauptet: +0,41 Prozent

In einem einheitlich freundlichen europäischen Börsenumfeld hat der Wiener Aktienmarkt im Frühhandel mit etwas höheren Notierungen tendiert. Händler verwiesen auf die Vorgaben von der Wall Street, wo der Dow Jones in einer starken Schlussrally noch in die Gewinnzone drehen konnte. Zum Wochenschluss erwarten Marktteilnehmer einen ruhigen Handel, da auch von US-Konjunkturseite nur Daten aus der zweiten Reihe anstehen.

In Wien gaben die Jahresergebnisse bei Kapsch TrafficCom das Gesprächsthema vor. Der Mautspezialist hat 2009/10 seinen Überschuss mehr als verdoppelt und strebt nun eine deutliche Dividendenerhöhung von 0,50 auf 0,75 Euro je Aktie an. Im Frühhandel notierten die Papiere um 1,59 % fester bei 30,01 Euro.

Einer der größten Kursgewinner im prime market waren Titel der Erste Group, die um 1,74 % auf 28,64 Euro zulegten. Seit heute ist die Zahl der sich in Umlauf befindenden Erste-Aktien um mehr als 250.000 größer. Die neuen Papiere wurden im Rahmen einer Mitarbeiterbeteiligung ausgegeben. Aktien der Branchenkollegin Raiffeisen International stiegen um 0,51 % auf 33,25 Euro.

EVN-Titel wurden indessen von den Investoren gemieden und verloren 0,63 % auf 12,53 Euro. Der bulgarische Energieregulator wirft neben den Versorgern E.ON und CEZ auch der EVN Lizenzverstöße vor. Unter anderem sollen Dienstleistungen ausgelagert und zu überhöhten Preise verrechnet worden sein, hieß es. Unter den Schwergewichten beschränkten OMV (-0,11 % auf 26,48 Euro) und voestalpine (-0,45 % auf 24,53 Euro) die Gewinne des Leitindex.

Der ATX Prime notierte bei 1.147,99 Zählern und damit um 0,35 % oder 4,03 Punkte höher. Im prime market zeigten sich 23 Titel mit höheren Kursen, 14 mit tieferen und vier unverändert. In 3 Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 580.238 (Vortag:590.060) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 16,273 (13,30) Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.