US-Börsen zur Eröffnung etwas fester

Dow Jones + 0,28%

US-Börsen zur Eröffnung etwas fester

Die US-Börsen profitierten von der Hoffnung auf Erholung der Wirtschaft.

Bis 16.00 Uhr stieg der Dow Jones Industrial Index 33,75 Einheiten oder 0,28 Prozent auf 12.203,33 Zähler. Der S&P-500 Index gewann 3,67 Punkte oder 0,29 Prozent auf 1.257,67 Zähler. Der Nasdaq Composite Index befestigte sich um 7,38 Punkte (plus 0,28 Prozent) auf 2.606,83 Einheiten.

Aktuelle Konjunkturdaten waren durchwachsen ausgefallen. In den Vereinigten Staaten haben die Aufträge für langlebige Güter im vergangenen Monat deutlich stärker als erwartet angezogen. Die Einnahmen und Ausgaben der privaten Haushalte waren im November allerdings weniger deutlich gestiegen als vorhergesagt. Die Neubauverkäufe sind im November unterdessen wie erwartet gestiegen.

Die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und die Zahlen zur Verbraucherstimmung vom Vortag waren allerdings besonders gut vom Markt aufgenommen worden und sorgten so bis heute für ein positives Marktsentiment. Die insgesamt guten Nachrichten dürften die Befürchtungen um eine Ausweitung der europäischen Schuldenkrise erst einmal in den Hintergrund rücken, sagten Börsianer.

Aktien der Ölmultis legen nur moderat zu
Unter den Ölwerten zeigten sich ExxonMobil mit einem Aufschlag von 0,25 Prozent nur leicht höher und auch Chevron gewannen lediglich 0,14 Prozent dazu. Im Technologiesektor schnellten die Anteilsscheine von Rambus unterdessen 17,35 Prozent auf 8,60 Dollar nach oben. Der Chipproduzent hatte Patentstreitigkeiten mit dem Spezialisten für Netzwerk-Chips und Apple-Lieferant Broadcom beigelegt. Dessen Anteilsscheine notierten 0,03 Prozent im Plus.

Unter den Bankwerten steigerten sich Anteilsscheine der Bank of America um 0,82 Prozent auf 5,51 Dollar. Citigroup stiegen 0,74 Prozent auf 27,85 Dollar. JPMorgan korrigierten leicht 0,1 Prozent auf 33,48 Dollar vor.

Übernahmefantasien ließen zudem die Aktien von First Solar um 3,37 Prozent auf 35,20 Dollar anziehen. Am Markt gab es Spekulationen, wonach der größte Hersteller von Dünnschicht-Solarzellen wegen einer besonders niedrigen Bewertung das Interesse von Konzernen General Electric oder Siemens auf sich ziehen könnte. Die Aktien von Sunpower legten knapp acht Prozent auf 6,32 Dollar zu. Medienberichten zufolge will der Solaranlagen-Anbieter den Rivalen Tenesol für 165 Mio. Dollar kaufen.