Europas Börsen eröffnen einheitlich im Plus

Europas Börsen eröffnen einheitlich im Plus

Die Finanzminister der Eurozone haben sich am Sonntag in einer Telefonkonferenz grundsätzlich auf die Eckpunkte des Rettungsplans für Griechenland geeinigt. Entsprechend den jüngsten Beschlüssen des EU-Gipfels soll es, wenn Griechenland konkret und offiziell um Hilfe ansucht, seitens der Eurogruppe bis zu 30 Milliarden Euro an Krediten geben.

Bankenwerte konnten davon deutlich profitierten und füllten den oberen Bereich des Kurszettels. Banco Santander legten um 2,29 % auf 10,72 Euro zu. Die Titel der UniCredit stiegen um 1,81 % auf 2,26 Euro an und Deutsche Bank-Anteilsscheine gewannen um 1,48 % auf 58,94 Euro. Aktien der BNP Paribas erhöhten sich um 1,44 % auf 57,57 Euro.

Bevor an diesem Tag in den USA die Berichtssaison mit den Quartalszahlen des Aluminiumkonzerns Alcoa startet, rückten in Europa vor allem Bankenwerte in den Fokus. Dieser Sektor zählte zu den Favoriten in Europa. Die Anteilsscheine der UBS stiegen um 2,5 %, nachdem die Schweizer Großbank mitteilte, sie rechne für das erste Quartal mit einem Milliardengewinn. Die Aktien der Telecom Italia gewannen vor endgültigen Jahreszahlen ebenfalls 2,5 %.

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF (gut behauptet mit +0,02 % bei 46,76 Euro) führt Kreisen zufolge Gespräche über die Übernahme des Chemiespezialisten Cognis. An dem Unternehmen, das den Finanzinvestoren Permira, Goldman Sachs Capital Partners und SV Life Sciences gehört, seien auch weitere Unternehmen interessiert, hieß es am Freitag in den Kreisen. BASF und Permira wollten zu den Informationen keine Stellung nehmen.

Die Aktien von Infineon mussten nach einer Abstufung durch die Analysten von Merrill Lynch von "Neutral" auf "underperform" um 2,37 % auf 5,08 Euro abgeben. Das Kursziel sehen die Analysten unverändert bei 5,4 Euro. Infineon-Titel konnten auf Monatssicht aber um 21,4 % zulegen. Im Jahresvergleich können die Titel sogar ein Plus von 285,6 % verbuchen.