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Im Frühhandel

Europas Leitbörsen etwas höher

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Euro-Stoxx-50 stieg 15,52 Einheiten oder 0,53 Prozent auf 2.936,95 Punkte.

Die Leitbörsen in Europa haben am Donnerstag im frühen Handel einheitlich mit Gewinnen tendiert. Um 10.00 Uhr notierte der DAX in Frankfurt mit 7.292,62 Punkten, das entspricht einem Plus von 43,43 Einheiten oder 0,60 Prozent. In London stieg der FT-SE-100 24,6 Einheiten oder 0,41 Prozent auf 6.046,88 Zähler.

Der die 50 führenden Unternehmen in der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion umfassende Euro-Stoxx-50 stieg 15,52 Einheiten oder 0,53 Prozent auf 2.936,95 Punkte.

An den europäischen Börsen haben die Kurse vor dem Hintergrund positiver Vorgaben aus den USA und Asien und guter Unternehmensergebnisse die Erholung fortgesetzt. Unternehmen wie Akzo Nobel in den Niederlanden oder Apple in den USA hatten überdies die Erwartungen geschlagen und sorgten zu Beginn des letzten Handelstages einer verkürzten Woche für Kaufstimmung unter Anlegern.

In einem Branchenvergleich präsentierten sich Bauaktien mit auffälligen Kursgewinnen, die allesamt von einer positiven Studie durch die US-Investmentbank Goldman Sachs profitierten. Titel von Holcim verteuerten sich um 0,74 Prozent auf 75,20 Franken und HeidelbergCement stiegen ebenfalls um 0,74 Prozent auf 51,52 Euro.

Etwas abgeschlagen zeigte sich hingegen der europäische Telekomsektor nach einer Prognosesenkung. Papiere von KPN führten mit einem kräftigen Minus von 6,85 Prozent bei 10,94 Euro die Kursverluste an. Aktien der Deutschen Telekom gaben 0,89 Prozent auf 11,14 Euro nach und und Titel der France Telecom fielen um 1,47 Prozent auf 15,40 Euro.

Unter den Einzelwerten zeigten sich William Hill in London mit einem kräftigen Plus von 7,81 Prozent bei 214 Pence. Das Unternehmen hat seinen Nettogewinn im ersten Quartal um elf Prozent und seine Umsätze um 26 Prozent gesteigert.

In Frankfurt sorgten die Zahlen von Apple beim Schaltkreis-Hersteller Dialog Semiconductor für ein Kursplus von 1,99 Prozent auf 15,14 Euro. Das TecDAX-Mitglied gilt als einer der Zulieferer für Apple.

Nachrichten erreichten Marktteilnehmer auch seitens der Allianz und Münchner Rück. Die deutschen Versicherer seien in der Lage eine eventuelle Restrukturierung der griechischen Schulden tragen zu können, da diese Länderinvestitionen in der gesamten Industriebranche 4,9 Mrd. Euro betragen, so das Handelsblatt. Allianz verteuerten sich um 1,93 Prozent auf 103,15 Euro. Titel der Münchner Rück mussten hingegen 3,67 Prozent auf 111,00 Euro abgeben.

Für Accor ging es um 3,99 Prozent auf 30,20 Euro hinunter, obwohl der größte Hotelkonzern Europas seinen Umsatz um 5,8 Prozent gesteigert und den Ausblick für das Jahr bestätigt hatte. Zudem sollen 30.000 neue Hotelzimmer noch in diesem Jahr entstehen.

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