Im Frühhandel

Europas Leitbörsen starten leichter

Der Euro-Stoxx-50 startete mit minus 0,34 Prozent bei 3.244,80 Einheiten.

Die Leitbörsen in Europa haben sich am Mittwochvormittag entgegen der vorbörslichen Gewinnerwartungen mit leichterer Tendenz gezeigt. Der Euro-Stoxx-50 stand gegen 9.45 Uhr mit minus 0,34 Prozent bei 3.244,80 Einheiten. Der DAX in Frankfurt fiel 0,08 Prozent auf 10.139,24 Punkte. In London zeigte sich der FT-SE-100 mit minus 0,14 Prozent auf 6.336,24 Punkte.

Marktteilnehmer verwiesen auf gemischt ausgefallene Unternehmensnachrichten. Zudem verhielten sich die Akteuren im Vorfeld der am Donnerstag erwarteten Aussagen der Europäischen Zentralbank (EZB) zur Geldpolitik zurückhaltend.

Credit Suisse-Aktien knickten mit den Kapitalerhöhungsplänen um 3,6 Prozent ein. Die Schweizer Großbank rüstet sich mit einer milliardenschweren Kapitalerhöhung in zwei Tranchen für den anstehenden Konzernumbau. Gut 6 Mrd. Franken frisches Geld will der neue Konzernchef Tidjane Thiam einsammeln.

ARM zogen um mehr als neun Prozent hoch. Beim britischen Chipdesigner klingelt dank Smartphone-Boom weiter die Kasse und die Erlöse kletterten im dritten Quartal zum Vorjahreszeitraum um knapp ein Viertel auf 243 Millionen britische Pfund. Unter dem Strich blieben 85,9 Millionen Pfund Gewinn übrig. Das war fast ein Drittel mehr als vor einem Jahr und traf damit die Schätzungen von Experten.

B Sky verteuerten sich um 2,34 Prozent. Zahlreiche neue Abonnenten haben der britischen Bezahlsendergruppe mehr Geld in die Kasse gespült. Der Umsatz stieg im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres um sechs Prozent im Jahresvergleich auf 2,8 Mrd. britische Pfund. Der operative Gewinn kletterte um 10 Prozent auf 375 Mio. Pfund.

ABB legten moderate 0,17 Prozent zu. Der Schweizer Industriekonzern überraschte mit seinen Quartalszahlen positiv.

Reckitt Benckiser verbesserten sich um 2,62 Prozent. Der britische Konsumgüterkonzern hat seine erst im Sommer angehobene Umsatzprognose für 2015 erneut erhöht. Im abgelaufenen dritten Quartal stieg der Umsatz dank kräftigen Zuwächsen im Gesundheits-und Hygienegeschäft auf vergleichbarer Basis und ohne Währungseinflüsse um 7 Prozent auf knapp 2,2 Milliarden Pfund.