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Europas Leitbörsen zu Mittag kaum verändert

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Die Handelsaktivität zeigte sich an den europäischen Aktienmärkten ruhig.

Der DAX in Frankfurt notierte um 12:45 Uhr mit 7.073,81 Punkten und einem Plus von 5,89 Einheiten oder 0,08 %. Der FT-SE-100 der Börse London erhöhte sich um 8,7 Zähler oder 0,15 % auf 5.992,21 Stellen. Der die 50 führenden Unternehmen in der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion umfassende Euro-Stoxx-50 fiel hingegen 1,38 Einheiten oder 0,05 % auf 2.868,25 Punkte.

Die Handelsaktivität zeigte sich an den europäischen Aktienmärkten im Verlauf weiterhin ruhig, hieß es aus Marktkreisen. Die Blicke der Anleger richten sich angesichts der eher ruhigen Nachrichtenlage in Europa auf die am Nachmittag veröffentlichten US-Daten. Auf der Agenda stehen Zahlen zu den Auftragseingängen langlebiger Güter, das vielbeachtete Verbrauchervertrauen der Universität Michigan, diverse Inflationsindikatoren und Arbeitsmarktdaten an.

Vor dem Hintergrund hoher Rohölnotierungen konnten Ölwerte etwas zulegen. BP gewannen 1,41% auf 467,65 Pence. Eni-Aktien stiegen 0,60 % auf 16,69 Euro. Der Rohölpreis ist einen Tag vor Weihnachten auf den höchsten Stand seit Ende 2008 gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl kostete am Donnerstag im New Yorker Computerhandel 90,79 US-Dollar (69,24 Euro), fast 30 Cent mehr als am Vortag.

Unter den Einzeltiteln sanken SSAB nach Zahlen 2,89 % auf 106,60 schwedische Kronen.  Der schwedische Stahlkocher erwartet im vierten Quartal ein operatives Ergebnis von "beinahe Null" und enttäuschte damit die Anleger.

Ein weiterer schwedischer Titel kam durch einen negativen Analystenkommentar unter Verkaufsdruck. Ericsson verbilligten sich in Stockholm um 1,13 % auf 74,70 schwedische Kronen, nachdem Goldman Sachs den Telefonhersteller von "Buy" auf "Hold" herabgestuft hatte. SAS-Papiere legten hingegen deutliche 14,49 % auf 23,70 schwedische Kronen zu. Gerüchten zufolge sei die Lufthansa an einer Übernahme der schwedischen Fluggesellschaft interessiert.

Positiv entwickelte sich der Kurs der Novo Nordisk-Aktien, die in Kopenhagen mit einem Plus von 2,36 % auf 628,0 dänische Kronen notierten, nachdem der Pharmakonzern gute Ergebnisse bei einer Studie mit seinem Insulinpräparat Degludec verkündet hatte.

Logitech International sanken 1,92 % auf 18,41 Euro, nachdem die Analysten der BNP Baribas den größten Produzenten von Computermäusen von "outperform" auf "neutral" abgestuft hatten. Aixtron sprangen in Frankfurt 7,29 % auf 26,77 Euro. Der Produzent von Anlagen zur Produktion von LEDs hat, einem Bericht von Digitimes.com zufolge, einen Großauftrag aus China erhalten.


 

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