ATX Wiener Börse

Wiener Börse

Sehr starkes Quartal, ATX in 3 Monaten +16%

Raiffeisen Bank International-Aktie springt heute erneut hoch

Die Wiener Börse hat am Dienstag etwas leichter geschlossen. Der ATX fiel 6,31 Punkte oder 0,25 Prozent auf 2.509,82 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 15 Punkte über der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2.495,00 Punkten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr: Dow Jones/New York -0,49 Prozent, DAX/Frankfurt -0,80 Prozent, FTSE/London -1,52 Prozent und CAC-40/Paris -0,76 Prozent.

   Für den ATX ging ungeachtet der leichten Verluste heute ein sehr starkes Börsenquartal zu Ende. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres 2015 gewann der heimische Leitindex in Summe um satte 16 Prozent an Wert. Europaweit gab es ein sehr erfreuliches Börsenquartal zu sehen. Der DAX etwa kletterte um mehr als 22 Prozent in die Höhe und damit so stark wie seit 2003 nicht mehr.

   Am Berichtstag erklommen die Aktien von Raiffeisen Bank International (RBI) mit einem deutlichen Gewinn von 5,85 Prozent auf 13,02 Euro erneut die Spitze der Kursliste. Bereits am Dienstag waren die Titel um acht Prozent hochgesprungen. Marktteilnehmer verwiesen auf positive Analystenstimmen. JPMorgan setzte am Berichtstag das Kursziel für die RBI-Anteilsscheine von 14,0 auf 18,0 Euro nach oben. Hintergrund der Kurszielerhöhung ist der von der Bank vorgelegte Restrukturierungsplan. Angesichts des höheren Kursziels haben die Analysten auch ihre Empfehlung für die RBI-Aktie von "neutral" auf "overweight" erhöht.

   Hinter den RBI-Titel gewannen AT&S um 5,18 Prozent auf 14,62 Euro. Sonst gewannen im prime market nur KapschTraffic (plus 2,63 Prozent auf 23,85 Euro) um mehr als zwei Prozent. Die deutlichsten Verluste mussten hingegen Verbund (minus 1,92 Prozent), Do&Co (minus 1,86 Prozent) und Palfinger (minus 1,72 Prozent) verbuchen.

   Die Buwog-Aktie schloss nach vorgelegter Drittquartalszahlen und einem erneut angehobenen Ergebnisausblick für das Gesamtjahr mit einem Kurszuwachs von 0,37 Prozent bei 19,11 Euro.

   Andritz fielen um 1,57 Prozent auf 55,68 Euro. Die Aktien des Anlagenbauers wurden ex Dividende gehandelt. Unter den weiteren heimischen Schwergewichten gaben OMV und voestalpine jeweils etwas mehr als 0,8 Prozent nach. Wenig Kursveränderung gab es bei der Ersten Group (minus 0,09 Prozent) zu beobachten.