US-Börsen erneut auf Rekordstand

Dow Jones bei 18.372,12

US-Börsen erneut auf Rekordstand

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Auch S&P-500 verzeichneten neuen Rekord-Schlussstand.

Nach drei Tagen in Folge mit Kursgewinnen sind die US-Börsen am Mittwoch weitgehend auf der Stelle getreten. Ein leichtes Plus verzeichnete der Dow Jones, der 24,45 Punkte oder 0,13 Prozent auf 18.372,12 Einheiten zulegte und damit trotz des nur moderaten Zugewinns so hoch schloss wie noch nie zuvor.

Der S&P-500 Index beendete den Handelstag nahezu unverändert mit einem minimalen Plus von 0,29 Punkten oder 0,01 Prozent auf 2.152,43 Zähler. Auch er verzeichnete einen Rekord-Schlussstand. Der Nasdaq Composite Index hingegen verlor 17,09 Einheiten oder 0,34 Prozent auf 5.005,73 Zähler.

"Heute sehen wir Gewinnmitnahmen im Vorfeld der nächsten Zahlenvorlagen, nachdem die vergangenen eineinhalb Wochen so gut gelaufen sind", sagte ein Händler zur Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Datenseitig blieb es ruhig, der etwas geringer als erwartet ausgefallene Anstieg der US-Importpreise im Juni hat das Marktgeschehen nicht beeinflusst.

Auch der im Verlauf veröffentlichte Konjunkturbericht der Notenbank Fed ("Beige Book") brachte keine Überraschungen. Trotz eines anziehenden Wachstums bleibt der Preisdruck in den USA nach Einschätzung der Währungshüter gering. Es gebe kaum Anzeichen dafür, dass die Inflation bald zulegen könnte, argumentieren die Notenbanker im Bericht.

Bei den Einzelwerten profitierten Teva-Aktien mit einem Plus von 3,81 Prozent deutlich von einem angehobenen Ausblick. Der Der weltgrößte Generikahersteller erwartet für das zweite Quartal nun einen Umsatz von bis zu 5 Mrd. US-Dollar sowie einen bereinigten Gewinn je Aktie von bis zu 1,22 Dollar. Außerdem rechnet Teva mit einer raschen Zustimmung der Aufsichtsbehörden zur geplanten 40,5 Mrd. Dollar schweren Übernahme von Geschäften des Botox-Herstellers Allergan.

Die Anteilsscheine von American Airlines hingegen fielen trotz eines bestätigten Margenausblicks um 0,61 Prozent. Am Dienstag hatten sie allerdings bereits um die 11 Prozent gewonnen. Zuvor hatte die Fluglinie bekanntgegeben, aufgrund eines Kreditkarten-Abkommens mit der Citigroup und Barclays eine deutliche Gewinnsteigerung zu erwarten.

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