ATX Wiener Börse

Wiener Börse

ATX schließt knapp behauptet

Telekom Austria nach positiven Analystenstimmen gesucht.

Die Wiener Börse hat am Montag mit knapp behaupteter Tendenz geschlossen. Der ATX fiel 3,62 Punkte oder 0,14 Prozent auf 2.590,77 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 19 Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2.610 Punkten.

Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr: Dow Jones/New York -0,06 Prozent, DAX/Frankfurt -0,12 Prozent, FTSE/London +0,30 Prozent und CAC-40/Paris +0,21 Prozent.

Händler sprachen von einem sehr ruhig Geschäft. Es fehlten etwas die Impulse. Diese könnten am morgigen Dienstag dann die Antrittsrede der designierten US-Notenbankchefin Janet Yellen liefern, hieß es weiter.

Spitzenreiter unter den Einzelwerten waren die Titel der Telekom Austria (TA), die um 3,26 Prozent auf 6,71 Euro nach oben kletterten. Für Auftrieb sorgte einem Analysten zufolge die Anhebung des Votum durch die Erste Group. Seit August 2012 sprachen die Erste-Experten eine Verkaufsempfehlung für die Telekom Aktien aus, nun lautet ihre Einschätzung "Hold". Das Kursziel wurde von 5,0 auf 6,5 Euro gesteigert.

Die Reduzierung von vier auf drei Marktplayer in der heimischen Mobilfunkbranche führe zu einem Preisanstieg, so die Analysten. Alle Mobilfunkunternehmen hätten ihre Preise in den letzten Monaten angehoben. Erst heute hat die TA wie bereits angekündigt einem Pressebericht zufolge die Erhöhung der Aktivierungsentgelte beschlossen.

Bankwerte zeigten sich hingegen von ihrer schwächeren Seite. Erste Group verloren minimale 0,02 Prozent auf 28,15 Euro und Raiffeisen Bank International (RBI) sackten um 1,77 Prozent auf 28,85 Euro ab. RBI-Chef Karl Sevelda sagte heute zur "Presse", dass zwölf Angebote für die ukrainische RBI-Tochter Aval am Tisch lägen. Weiters hat die jüngste Kapitalerhöhung der RBI den Anteil des Hauptaktionärs, die Raiffeisen Zentralbank, von 78,5 Prozent auf 60,7 Prozent verwässert.

Die weiteren Schwergewichte OMV (minus 0,05 Prozent auf 32,37 Euro), Immofinanz (minus 0,09 Prozent auf 3,44 Euro) und Andritz (minus 0,77 Prozent auf 41,00 Euro) schlossen ebenfalls mit Abschlägen. voestalpine rückten hingegen 0,50 Prozent auf 32,94 Euro vor.