Treichl kritisiert undifferenzierte Darstellung

Über Erwartungen

Erste Group steigert Nettogewinn

Laut Bankchef Treichl feiert die Erste das bisher beste operative Ergebnis.

Die Erste Group meldet für die ersten neun Monate 2010 einen leicht gestiegenen Nettogewinn. Sie lag damit über den Analystenerwartungen. Der Periodenüberschuss nach Steuern lag mit 736,8 Mio. Euro um 2,3 % über dem Vorjahreswert.

Vorsorgen für faule Kredite
Um 9,6 % auf 1,59 Mrd. Euro angewachsen sind in den ersten neun Monaten die Vorsorgen für faule Kredite. Dieser Anstieg ist aber langsamer geworden. Im dritten Quartal gab es im Vorjahresvegleich und auch im Vergleich zum bisherigen Jahresverlauf einen Rückgang der Kreditrisikokosten.

Weil die Bank voriges Jahr ihr Kapital deutlich erhöht hat, ist in den ersten drei Quartalen der Cash-Gewinn je Aktie von 2,06 auf 1,77 Euro je Aktie gesunken.

Das Betriebsergebnis stieg bis September um 9,1 % auf 3 Mrd. Euro.

Bestes Ergebnis in der Geschichte
Im dritten Quartal besserte sich das Betriebsergebnis zum Vorquartal um 2,9 % auf 1,037 Mrd. Euro. Laut Bankchef Andreas Treichl war das das bisher beste operative Ergebnis in der Geschichte der Bank. Der Nettogewinn lag im Quartal mit 264,9 Mio. Euro um 22,2 % über dem Vorquartal, aber deutlich über Vorjahr.

Die Bilanzsumme stieg seit Jahresanfang bis Ende September um 2,4 % auf 206,5 Mrd. Euro.