Konstantin Klien bleibt UNIQA-Generaldirektor

UNIQA erwartet deutlich höheren Vorsteuergewinn

Der Versicherungskonzern erwartet für das laufende Geschäftsjahr 2010 ein um 40-50 % höheres Konzernergebnis vor Steuern. Möglich sei dieses Ergebnis unter der Voraussetzung, dass negative Überraschungen durch die Kapitalmärkte mit Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung und vergleichbare Naturkatastrophen wie im Jahr 2009 ausbleiben, so die Versicherung.

Im Vorjahr verringerte sich das EGT von 90 auf 82 Mio. Euro. Die Dividende für das Jahr 2009 soll unverändert bei 40 Cent je Aktie bleiben. Die bereits im Februar veröffentlichten Gesamtjahreszahlen werden bestätigt.

Ins neue Jahr ist der Versicherungskonzern gut gestartet. Nach vorläufigen Daten stiegen die verrechneten Prämien um 5,8 % auf 1,71 Mrd. Euro. In Schaden/Unfall betrug das Prämienwachstum 2,2 %, in der Krankenversicherung 3,0 % und in der Lebensversicherung - inklusive Sparanteile - 11,9 %.

"Die positive Entwicklung in der Schaden- und Unfallversicherung wird von einer deutlichen, überproportionalen Steigerung der Auto-Prämien in Ost- und Südosteuropa gefördert. In der Lebensversicherung sind es massive Zuwächse in Italien, die das hohe Wachstum stützen", heißt es.