Gusenbauer geht in den Aufsichtsrat der Strabag

Jud-Nachfolger

Gusenbauer wird Aufsichtsratschef von Strabag

Erwin Hameseder, Generaldirektor der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, bleibt Stellvertreter. Die Ausschüttung einer Dividende von 0,50 Euro pro Stückaktie wurde genehmigt.

Der frühere Bundeskanzler Alfred Gusenbauer ist von den Aktionären am Freitag an die Spitze des Aufsichtsrats der Strabag SE gewählt worden. Gusenbauer löst damit den Grazer Wirtschaftsprofessor Waldemar Jud ab, dessen Funktionsperiode ausgelaufen ist. Stellvertreter ist nach wie vor Erwin Hameseder, Generaldirektor der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien.

Im ORF-Radio verwies Gusenbauer auf seine Erfahrung im Aufsichtsrat des spanischen Baukonzerns FCC und meinte, bei seiner neuen Funktion gehe es weniger um Kompetenzen in der Technik als um "Strategie, neue Märkte und Effizienz der Kontrolle". Die Ausschüttung einer Dividende von 0,50 Euro pro Stückaktie wurde genehmigt.