Ifo sieht etwas stärkeres Wirtschaftswachstum

Der Aufschwung in der Eurozone gewinnt Wirtschaftsforschern zufolge etwas an Fahrt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) dürfte im zweiten Quartal um 0,3 Prozent gestiegen sein, nach plus 0,2 Prozent zu Jahresanfang, wie das Münchner Ifo-Institut, das französische Insee und das italienische Istat am Freitag in ihrer neuen Prognose mitteilten.

Im dritten und vierten Quartal werde das Wachstum auf diesem Niveau bleiben. "Die Erholung dürfte zahlreiche Sektoren sowie Mitgliedsländer erfassen." Für Schwung sorge vor allem die anziehende Inlandsnachfrage, da die privaten Investitionsausgaben spürbar zulegen dürften. Im Gegensatz würden die Verbraucher ihren Konsum kaum steigern. "Denn die Arbeitslosigkeit ist anhaltend hoch und die real verfügbaren Einkommen steigen bestenfalls mäßig."

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