Industrie in Eurozone kämpft sich weiter aus Krise

Die Industrie in der Eurozone ist im September den dritten Monat in Folge gewachsen. Allerdings verlor der Sektor zum Vormonat leicht an Fahrt, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Markit-Umfrage unter rund 3.000 Firmen hervorgeht. Der Einkaufsmanagerindex sank um 0,3 auf 51,1 Punkte. Das Barometer blieb damit aber erneut über der wichtigen Marke von 50 Zählern, ab der es Wachstum signalisiert.

"Der Industriesektor verleiht der rezessionsgeplagten Eurozone derzeit einen dringend benötigten Auftrieb", sagte Markit-Chefökonom Chris Williamson. Es gebe aber keinen Grund für Euphorie, sondern noch genügend Anzeichen, "dass wir uns erst am Anfang eines zart anmutenden Aufschwungs befinden."

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