Schwaches Nordamerika-Geschäft bremst Harley-Davidson aus

Gewinnrückgang

Schwaches Nordamerika-Geschäft bremst Harley-Davidson aus

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Der Motorradhersteller Harley-Davidson rechnet nach gutem vierten Quartal 2023 für heuer mit 9 Prozent weniger Gewinn. 

Ein schleppendes Geschäft in Nordamerika stimmt Harley-Davidson pessimistisch. Die Einnahmen werden im laufenden Geschäftsjahr stagnieren und können um bis zu 9 Prozent sinken, teilte der US-Motorradhersteller am Donnerstag mit.

Inflation als Gewinnbremse für Harley

Höhere Kreditkosten und ein anhaltender Inflationsdruck belasteten die Nachfrage nach den legendären Motorrädern auf seinem Heimatmarkt USA.

Schwaches Nordamerika-Geschäft bremst Harley-Davidson aus
© Harley-Davidson
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"Der Einzelhandel in Nordamerika wird weiter durch höhere Zinssätze, wirtschaftliche Unsicherheit und geringere Verkäufe von Nebenmodellen negativ beeinflusst", erläuterte das Unternehmen.

Die weltweiten Auslieferungen seien im vierten Quartal um 13 Prozent gesunken, weil Händler wegen der schwachen Nachfrage niedrigere Bestände in ihren Lagern hielten. Der Gewinn übertraf mit 18 Cent (17 Euro-Cent) pro Aktie jedoch deutlich die Analystenschätzungen von 4 Cent. Die Aktien des 120 Jahre alten Motorradherstellers gaben im vorbörslichen US-Handel um fast 2 Prozent nach.

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