Kapsch TrafficCom kommt in Ungarn nicht zum Zug

Die börsenotierte Kapsch TrafficCom ist bei der Ausschreibung für ein landesweites Mautsystem in Ungarn ausgeschieden. Der Mautspezialist wollte kein Angebot zum geforderten Startzeitpunkt 1. Juli 2013 legen. Die in diesem und im nächsten Wirtschaftsjahr erhofften Umsatz- und Ergebnisbeiträge aus Ungarn fallen nunmehr weg. Die Aktie verlor im Eröffnungshandel in Wien in der Folge kurzfristig über 10 Prozent auf 42 Euro, hat sich in der Zwischenzeit aber wieder auf knapp 44 Euro erholen können.

"Es war unsere feste Absicht, dem ungarischen Staat ein zuverlässiges auf der Global Navigation Satellite Systems (GNSS)-Technologie basiertes Mautsystem für über Jahre hinweg gesicherte Mauteinnahmen zu liefern", so COO Erwin Toplak am Montag in einer Adhoc-Mitteilung. Den geforderten Startzeitpunkt habe man aber aus der Erfahrung zahlreicher Systemimplementierungen weltweit nicht für machbar gehalten. Man habe ein machbares Datum für die Inbetriebnahme angeboten.

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