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Weihnachten droht Bier-Knappheit

In der Brau-Branche steht die fünfte Verhandlungsrunde zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitsgebervertreter an. Die vier Runden davor sind gescheitert.

Die Arbeitnehmer in der Bierbrau-Branche fordern ein Lohnplus von 1,45 Prozent, das die Inflation abgilt. Zahlreiche Branchen haben in den diesbezüglichen Verhandlungen bereits einen entsprechenden Abschluss erzielt, doch bei den Brauern ist man sich nach wie vor nicht einig. Am Dienstag steht nun schon die fünfte Sitzung zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern an, nachdem die ersten vier Verhandlungsrunden ergebnislos verlaufen waren. Das letzte Angebot der Arbeitgeberseite lag bei einem Prozent - begründet wurde das mit den Verlusten durch die Corona-Krise.

Neben einer Lohnerhöhung fordern die Arbeitnehmervertreter auch einen Corona-Bonus von 150 Euro für jene rund 3200 Beschäftigten in Österreich, die Teil des Brauer-Kollektivvertrags sind - 120 davon in Vorarlberg. Brauereien, die massive Probleme aufgrund der Coronakrise haben, sollen die Prämie nicht bezahlen müssen.

Noch ist offen, was passieren würde, wenn es auch in der fünften Verhandlungsrunde kein Ergebnis gibt. Im schlimmsten Fall droht ein Streik.