Luxemburger Dexia-Zweig wird für 730 Mio. Euro verkauft

Der Luxemburger Zweig der zerschlagenen Großbank Dexia soll für 730 Mio. Euro an Investoren aus Katar sowie den Luxemburger Staat verkauft werden. 90 Prozent erhält demnach die Investorengruppe aus dem Golfstaat und zehn Prozent Luxemburg, teilte das Unternehmen mit. Bevor der Verkauf der auf Privatkunden und Vermögensmanagement konzentrierten Bank perfekt ist, muss die EU-Kommission noch grünes Licht geben.

Der Verkauf des Luxemburger Dexia-Zweigs war Ende 2011 beschlossen worden. Luxemburg, Frankreich und Belgien einigten sich dabei auf die Zerschlagung des Gesamtkonzerns. Der hatte wegen der Euro-Schuldenkrise vor dem Zusammenbruch gestanden.

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