Michelin kappt nach Währungsverlust Gewinnprognose

Der französische Reifenhersteller Michelin kappt wegen unerwartet hoher Währungsverluste in Schwellenländern seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr. Der Währungseffekt werde mit 250 Millionen Euro statt der erwarteten 150 Millionen Euro negativ zu Buche schlagen, teilte der Conti-Rivale am Montagabend mit.

Bisher ging Michelin davon aus, mit dem Betriebsgewinn in der Nähe des Rekordergebnisses von 2,423 Milliarden Euro zu liegen. Der brasilianische Real und der argentinische Peso hätten stärker an Wert verloren als ursprünglich angenommen worden sei, teilte das Unternehmen mit.

Im dritten Quartal fiel der Umsatz um 5,8 Prozent auf 5,12 Milliarden Euro. Michelin versucht, mit der Erweiterung seines Geschäfts in den Schwellenländern wie China, die schwächeren Aussichten auf dem gesättigten Heimatmarkt auszugleichen.